Hückeswagen

Mit Achim Petry kocht die Stimmung über

Kärnseife sorgte schon vor dem Auftritt von Stargast Achim Petry für eine ausgelassene Stimmung.
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Kärnseife sorgte schon vor dem Auftritt von Stargast Achim Petry für eine ausgelassene Stimmung.

Deutlich mehr Besucher beim Schützenfest als in den Jahren vor der Corona-Pandemie.

Von Cristina Segovia-Buendía

So voll wie schon lange nicht mehr zeigte sich am Samstagabend das Festzelt der Hückeswagener Schützen: Obwohl viele die frühen Abendstunden noch für ein geselliges Beisammenstehen an den Bierwagen auf dem Vorplatz nutzten, hatten sich gefühlt doppelt so viele Menschen bereits in der „Partyzentrale“ einen Platz gesichert. Schließlich sollte gegen 23 Uhr Stargast Achim Petry, der Sohn von Wolfgang Petry, auftreten.

Zuvor hatte die Leichlinger Stimmungsband Kärnseife die tanzfreudigen Gäste mit vielen Evergreens längst auf Betriebstemperatur gebracht: Zu beliebten Hits aus Schlager, Rock oder Pop legten die bestens aufgelegten Besucher einen flotten Discofox aufs Parkett und forderten gar nach jedem Lied weitere ein. Auch der Zeltwirt hatte augenscheinlich viel zu tun: Wie am Fließband wurden Pinnchen und Biergläser gefüllt, die das Personal auf ihren vollgepackten Tabletts gekonnt durch das gefüllte Zelt bis an die Tische manövrierte. Heiter wurde sich zugeprostet. Menschen lagen sich in den Armen, und vor der Bühne gesellten sich immer weitere Tanzpaare dazu.

Bei diesem Anblick ging auch Schützenchef Stefan Lorse das Herz auf: „Es sind schon einige Gäste zu uns gekommen, die uns geraten haben, die Band auch im nächsten Jahr wieder zu engagieren. Die sorgt für eine richtig gute Stimmung im Zelt.“ Zwei Jahre lang konnten die Schützen, wie so viele andere Vereine auch, coronabedingt keine Feste mehr feiern.

Pandemie hat bei Schaustellern Spuren hinterlassen

Dass die Besucher nach dieser langen Zeit wieder Lust auf solche Traditionsveranstaltungen haben, bemerkte Lorse sofort. „Für einen Samstagabend ist es deutlich voller als in den Jahren vor Corona.“ Kamen die Gäste früher eher zu später Abendstunde, tobte dieses Mal bereits schon vor Dämmerung der sprichwörtliche Bär im Zelt.

Dass die Traditionsveranstaltung wieder stattfinden konnte, freute die Hückeswagenerin Petra sehr, auch wenn sie das Ambiente als verändert empfand: „Einige Dinge fehlen schon, wie der Schwenkgrill. Es gibt auch deutlich weniger Stände und eigentlich zu wenig Fahrgeschäfte.“

Die Pandemie habe bei den Schaustellern besonders große Spuren hinterlassen, machte Lorse deutlich. Für seine Platzmeister sei die Bestückung der Kirmes nicht einfach gewesen. „Dafür haben sie es hervorragend gemacht und für einen schönen Kirmesplatz gesorgt.“ Tatsächlich, gab der Schützenchef offen zu, seien er und sein Team bei der Organisation des mehrtägigen Schützenfestes ein wenig aus der Übung gekommen. „Eine 100-prozentige Routine haben wir nicht mehr.“ Dennoch sei er mit dem Verlauf der Feierlichkeiten sehr zufrieden. „Der Neustart ist geglückt.“

Dafür sorgte auch das beliebte Höhenfeuerwerk gegen 22.30 Uhr. Und als die letzten Raketen in den nächtlichen Himmel geschossen waren, „kochte“ die Stimmung im Festzelt noch einmal kräftig. Denn dann stürmte Achim Petry die Bühne und stimmte unter anderem ein stimmungsvolles Medley mit den Hits seines Vaters an. Viele Besucher kommentierten das gleichlautend: „Das ist Wahnsinn!“

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