Mädchenflohmarkt findet großen Anklang

Lucy (9 Jahre) schaut sich am Stand von IIayda und Schwester Samantha um. Die jungen Käuferinnen entdeckten so einige schöne Weihnachtsgeschenke. Foto: Jürgen Moll
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Lucy (9 Jahre) schaut sich am Stand von IIayda und Schwester Samantha um. Die jungen Käuferinnen entdeckten so einige schöne Weihnachtsgeschenke.

Mädchentag in den Radevormwalder Jugendräumen

Von Flora Treiber

RADEVORMWALD In den Jugendräumen in der Innenstadt fand jetzt ein Flohmarkt statt, der von den Teilnehmerinnen des Mädchentags organisiert und durchgeführt wurde. Zu diesem Tag kommen jede Woche zwischen 20 und 30 Schülerinnen, die gemeinsam kreativ werden und Spaß haben. Sie hatten auch die Idee für den Flohmarkt.

„Die Mädchen hatten Lust, ein bisschen auszusortieren und Kleidung sowie Spielzeug zu verkaufen, das sie nicht mehr benutzen. Die Idee scheint vielen zu gefallen. Wir fragen die Teilnehmerinnen regelmäßig nach ihren Ideen und Wünschen“, sagte Anja Sent. Die Mitarbeiterin des Jugendamtes ist die Ansprechpartnerin für die Mädchentage und hat nach dem Lockdown eine vermehrte Nachfrage festgestellt.

„Wir hoffen sehr, dass wir unsere Angebote aufrecht- erhalten können.“

Anja Sent, Jugendamt

„Die Jugendräume waren aufgrund der Pandemie einige Monate geschlossen. Danach hatten die Kinder ein großes Bedürfnis, gemeinsame Zeit zu verbringen. Gut ist, dass sie regelmäßig in der Schule getestet werden“, sagte Sent.

Mit Blick auf die dramatisch steigenden Corona-Infektionen ist sie äußerst besorgt. „Wir hoffen sehr, dass wir unsere Angebote aufrechterhalten können. Im Moment ist jeder Tag in den Jugendräumen kostbar für die Mitarbeiter und alle Besucher.“

Am Eingang zum Flohmarkt wurden alle Besucher nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung kontrolliert, außerdem wurde eine Namensliste geführt. In den Jugendräumen hatten die Mädchen Freude daran, ihre ausrangierten Dinge zu verkaufen und damit ihr Taschengeld aufzustocken. Mia ist fast an jedem Mädchentag mit dabei. „Normalerweise basteln wir. Heute verkaufe ich Puzzle und Spiele. Ich habe schon viel verkauft“, sagte die Neunjährige. An ihrem Verkaufsstand war reger Betrieb.

Einige Eltern kauften bereits einige Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder – und Mia wurde auch selbst fündig. „Ich habe Spielzeug gekauft und einen Lidschatten, die Farbe finde ich schön“, sagte die Schülerin.

Direkt nebenan verkaufte Amelia Kleidung, die sie selber nicht mehr trägt. Auch sie war mit dem Verlauf des Flohmarktes zufrieden. „Es klappt gut“, sagte sie. Geöffnet war der Flohmarkt bis zum frühen Abend. Am kommenden Montag, 29. November, basteln die Besucherinnen des Mädchentags von 15 bis 18 Uhr Weihnachtsgeschenke aus Chenilledraht. Am Samstag, 27. November, steht dann ein „Line-Dance“-Workshop von 10 bis 13 Uhr auf dem Programm der Jugendräume. Alle Kinder ab sechs Jahren können für drei Euro an diesem Angebot teilnehmen.

Anja Sent freut sich bereits auf die kommenden Angebote. „Wir bieten niederschwellige Angebote, mit denen wir alle Kinder der Stadt erreichen wollen“, sagte die Mitarbeiterin des Jugendamtes.

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