Lehrer hinterlassen ein dickes Loch

Rodolfo Schönfeldt, Christiane Störte, Claudia Lengen-Mertel und Thomas Wientzek verlassen die Realschule Hückeswagen.
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Rodolfo Schönfeldt, Christiane Störte, Claudia Lengen-Mertel und Thomas Wientzek verlassen die Realschule Hückeswagen.

ABSCHIED Zwei gehen in Pension, zwei wechseln und freuen sich auf neue Aufgaben. Wenn ein Lehrer in den Ruhestand geht, dann hat das eine Menge Vorteile: Er muss nicht mehr in die Ferien fahren, wenn es überall von Schülern, Eltern und Lehrern wimmelt, und er muss vor der Hückeswagener Realschule keine winterliche Rutschpartie mehr hinlegen.

Der Abschied ist Schönfeldtnoch nicht bewusst

Aber es gibt auch Nachteile: "Man sieht nette Kollegen nicht mehr täglich", sagte Christiane Störte. Nach 44 Jahren Lehrtätigkeit an der Realschule (Deutsch, Sport) verabschiedete sie sich in den Ruhestand. Im Kreise der Kollegen feierte auch Rodolfo Schönfeldt (Mathe, Physik, Technik, Informatik) seinen letzten Schultag vor der Pension im Kreise der Kollegen. "Ich bin mir des Abschiedes noch gar nicht bewusst. Ich habe das Gefühl, dass ich am Montag wiederkomme."

Dass die beiden beliebten Lehrer in Pension gehen, bringt für die Realschule keine Vorteile: "Sie werden ein ganz dickes Loch hinterlassen", sagte Schulleiterin Christiane Klur im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Lehrerzimmer und fand damit treffende Worte. Denn während ihrer Tätigkeit an der Realschule hatten Christiane Störte und Rodolfo Schönfeldt stets vollen Einsatz gezeigt.

Auch Geschichts- und Sowi-Lehrer Thomas Wientzek verlässt nach Referendariat und einjähriger Tätigkeit als Lehrer die Realschule, um in Köln zu unterrichten. "Sie haben sich zu einem souveränen Lehrer entwickelt", sagte Klur. Die zweite Konrektorin Claudia Lengen-Mertel verlässt die Realschule ebenfalls und wechselt an eine Schule nach Engelskirchen, um dort die Stelle der ersten Konrektorin zu übernehmen.

Vier neue Lehrer werden ab dem kommenden Schuljahr an der Realschule unterrichten: Marco Nassenstein (Informatik), Jessica Deist (Bio, Physik), Heike Kalitz (Deutsch, Sport) und Nina Kersenbrock (Mathe, Textil). "Die Stundenverteilung ist zu 99 Prozent gesichert", berichtete Christiane Klur erfreut. Lediglich in Physik könnten sechs bis acht Stunden nicht erteilt werden. "Alles andere ist in voller Stundenzahl vertreten."

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