Spaß

Kolping präsentiert Spieleneuheiten

Lucy, Emilia, Bettina Breidenbach, Emilia und Antonia (v . l.) probieren „Piazza Rabazza“ aus.
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Lucy, Emilia, Bettina Breidenbach, Emilia und Antonia (v . l.) probieren „Piazza Rabazza“ aus.

Nach zwei Jahren Pause fand wieder eine Spielemesse statt.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Die Kolpingsfamilie bietet seit Jahren mit Spielwarenhändler Uwe Heinhaus und Heinz Brenczek, Vertreter der Spielefirmen Zoch und Noris, im Kolpinghaus eine Spielemesse an. „Wegen Corona war die letzte allerdings 2019“, sagt Hannah Breidenbach. Am Sonntagnachmittag herrscht im Saal des Kolpinghauses gute Stimmung, auch wenn Heinhaus sagt, dass bei früheren Spielemessen schonmal mehr losgewesen sei: „Aber es muss eben auch erst wieder bekannt werden, dass wir sie wieder anbieten.“

Im Kolpinghaus gibt es nur einen Ausschnitt dessen, was jüngst in den Messehallen in Essen vorgestellt worden war. „1600 neue Spiele haben die Hersteller dort präsentiert“, sagt Brenczek. So sei es wichtig, die besten, abwechslungsreichsten oder auch innovativsten Spiele zu zeigen. Und dann zum Ausprobieren auf den Tischen im Saal des Kolpinghauses zu stellen – denn gerade bei Spielen gilt die Theorie gar nichts.

In Essen ein Renner war „Piazza Rabazza“. Das Spiel fordert Geschick und Tempo. „Es kam wirklich toll an, weil es ein neues Konzept hat“, sagt Brenczek. An einem Tisch ist das Spiel aufgebaut, vier junge Mädchen sitzen gespannt dort und lassen sich die Regeln von Bettina Breidenbach erklären. Es geht darum, Luigi, dem Pizzabäcker, zu helfen, seine Pizzen auszuliefern.

Pizza auszuliefern, erfordert viel Geschick

„Die Schwierigkeit besteht darin, die Pizzen nicht fallen zu lassen – was nicht leichter wird, weil die Gassen der Stadt recht eng sind und sie sich zudem noch bewegen“, sagt die Kolpingschwester. Ermöglicht wird dies durch eine mechanische Vorrichtung. „Vielleicht ist es ein Erdbeben?“, sagt die 14-jährige Antonia, die mit ihren Freundinnen Elisabeth, Emilia und Lucy „Piazza Rabazza“ ausprobiert. Die Spielfigur ist auf einem Lineal befestigt, das man unterhalb der Stadt bewegen kann. Der Spieler muss dreidimensional denken und gleichzeitig noch auf die sich bewegenden Hauswände achten. Gar nicht einfach, wobei die vier Mädchen es auf Anhieb gut hinbekommen. „Das ist wirklich lustig“, bestätigen Lucy und Antonia. Beide haben aber ihr Lieblingsspiel schon ausgemacht: das Gegenteilspiel, das am Nachbartisch gerade von vier anderen Spieletestern ausprobiert wird.

Max, Johann, Lilli und ihr Papa Sebastian sitzen gegenüber Spielleiter Brenczek. Das Gegenteilspiel ist ein Kartenspiel. „Es gibt Kategorien – Worte, Action, Knöpfe oder Farben –, die in zufälliger Reihenfolge ausgewählt werden. Ziel des Spiels ist, als erster von 20 auf null Punkte zu kommen“, erläutert Brenczek. Für jede gewonnene Spielrunde gibt es einen Punkt Abzug, so kommt auch hier das Gegenteilsprinzip zur Anwendung. Max, Johann, Lilli und ihr Vater haben viel Spaß dabei. Wenn es etwa in der Kategorie „Knöpfe“ darum geht, die Aussage des Spielleiters gegenteilig zu beantworten – mit „Ja“ oder „Nein“. Wenn Brenczek fragt: „Bin ich schwanger?“, müssen alle Spieler die Finger auf die „Ja“-Karte legen. Heißt die Aussage „Alle Arme nach links“, müssen die Arme nach rechts gehen.

„Ich finde dieses Spiel wirklich total cool“, sagt Max. Johann, der am Ende der Runde als Erster null Punkte erreicht hat, sagt lachend: „Mir liegt dieses Spiel offensichtlich.“ Und auch Lilli betont: „Das macht Spaß, es ist aber auch ein wenig verwirrend.“

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