Beruf

Klingelnberg-Azubi schätzt Abwechslung

Tobias Gengnagel gehört zu den Besten.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Der 20-jährige Tobias Gengnagel wollte immer schon einen aktiven und technischen Beruf erlernen. Gerade ist der Hückeswagener mit seiner Ausbildung als Industriemechaniker Maschinen- und Anlagenbau beim Maschinenbauer Klingelnberg fertig geworden – und das mit Auszeichnung. Mit seinem Abschluss gehört er zu den drei Jahrgangsbesten aus Hückeswagen des IHK-Abschlussjahrgangs im Bezirk der IHK Köln. Dort hatten 10.354 junge Menschen ihre Prüfung abgelegt.

„Richtig gepackt hat es mich nach der Zwischenprüfung“, sagt der 20-Jährige, der schon ein Realschul-Praktikum bei Klingelnberg gemacht hatte. „Die Atmosphäre im Unternehmen hat mir sehr gut gefallen – dazu kam, dass es ein ortsansässiger Betrieb ist und ich am Berufskolleg hier die theoretische Ausbildung absolvieren konnte.“

An der Privatschule bergischer Unternehmen, deren Kooperationspartner Klingelnberg ist, habe ihm besonders die Verknüpfung des Unterrichts mit der Praxis gefallen. „Etwa mit spannenden Versuchen oder mit Anschauungsmaterial – zum Beispiel einer kleinen Drehmaschine oder einem Roboter“, sagt der 20-Jährige. „Es gibt Laptops oder interaktive Whiteboards für die Azubis“, sagt Gengnagel. Diese Vielseitigkeit habe er auch bei der praktischen Seite seiner Ausbildung vorgefunden. Sein Berufsalltag sei sehr spannend, so dass er jeden Tag etwas dazugelernt habe – und das auch jetzt, nach dem erfolgreichen Ende der Ausbildung und der Übernahme in den Betrieb, noch könne. „Wir bauen viele unterschiedliche Maschinen, das ist auch sehr abwechslungsreich. Ich bin hier im Stammwerk an der Peterstraße eingesetzt“, sagt Gengnagel.

Die Ausbildung als Industriemechaniker sei für ihn jedoch noch nicht das Ende. „Ich mache aktuell den Techniker für Maschinenbau an der Abendschule.“ Die berufsbegleitende Variante sei zwar anstrengend, da er noch für dreieinhalb Jahre dreimal in der Woche abends nach der Arbeit nach Remscheid ans Berufskolleg Technik müsse. „Aber ,an hat den größtmöglichen Praxisbezug“, sagt der 20-Jährige.

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