Verein Zukunft Jugend

Jugendliche backen 200 Pizzen für die Gemeinde

Rund 20 Helfer waren im Einsatz, um den Hückeswagenern leckere Pizzen zu backen. Im vergangenen Jahr wurden 140 Bestellungen aufgegeben, in diesem Jahr waren es 200 Stück. Foto: Nikola Asse
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Rund 20 Helfer waren im Einsatz, um den Hückeswagenern leckere Pizzen zu backen. Im vergangenen Jahr wurden 140 Bestellungen aufgegeben, in diesem Jahr waren es 200 Stück.

Jeder Handgriff sitzt: bei der Pizza-Taxi-Aktion zeigen 20 freiwillige Helfer des Vereins Zukunft Jugend ihre Kochkünste. Der Verein buk zum dritten Mal Pizzen, um der Gemeinde ein wenig Geld beizusteuern.

Von Nikola Asse

Jeder verdiente Euro kommt am Ende in die Vereinskasse. Die Pizza konnte vor Ort im Gemeindehaus Lindenberg gegessen oder nach Hause bestellt werden. Denn die Aktion beinhaltete auch einen Lieferdienst.

Standpunkt von Karl-Josef Überall

Der Verein wurde 2011 auf Eigeninitiative gegründet und zählt derzeit 42 Mitglieder. Sie sind regelmäßig auf dem Altstadtfest oder dem Weihnachtsmarkt in Hückeswagen vertreten. „Das Geld wird für die Jugendarbeit verwendet“, erklärt Michael Weber, erster Vorsitzender des Vereins. „Wir bezahlen davon die Stellen der Jugendleiter, die jährlich ungefähr 10 000 Euro kosten. 75 Prozent des Erlöses gehen nach Hückeswagen und 25 Prozent nach Bergisch Born.“ 

Dem Verein ist es wichtig, die Jugendarbeit zu unterstützen und aufrecht zu erhalten. Auch Weber packt mit an und rollt fleißig Teig aus. Der Rest wird ebenfalls arbeitsteilig verrichtet: Zwei Helfer belegen die Pizzen, einer schiebt sie in den Ofen und einer packt sie ein oder legt sie auf die Teller.

Zudem kümmern sich weitere Helfer um die Zutaten, das Servieren und den Lieferservice. Die Pizzen mussten telefonisch oder per E-Mail vorbestellt werden. 200 Bestellungen haben die Helfer schließlich gebacken, serviert und geliefert. Im Jahr davor waren es rund 140 Bestellungen. Der Teig wurde von der Pizzeria Mimmo und Toni aus Hückeswagen gespendet, der Pizzaofen von der Pizzeria La Taverna aus Radevormwald. Die Sauce haben die Mitglieder selbst gemacht und die Zutaten wurden frisch gekauft und geschnitten.

Teilnehmer sind seit 12 Uhr im Dauereinsatz

„Seit 12 Uhr bereiten wir die Pizza-Taxi-Aktion vor“, erzählt Michael Weber. „Geliefert wird dann ab 18 Uhr und um 21 Uhr sollte die letzte Lieferung ankommen. Die Leute, die hier sitzen, werden wahrscheinlich so bis 22 Uhr bleiben.“ Dieses Jahr wurde die Aktion extra vom kleineren Raum in den großen Saal verlegt. Und das ist auch gut so: Alle Plätze sind belegt mit Gästen, die Pizza essen oder auf ebendiese warten. „Wir haben uns vergangenes Jahr bereits eine Pizza liefern lassen, aber dieses Jahr wollten wir mal gucken, wie es hinter den Kulissen abläuft“, erzählt Beatrix Geßner. „Wir fanden die Pizza sehr lecker. Ein Verwandter von uns ist auch Mitglied des Vereins, so sind wir auf die Pizza-Taxi-Aktion aufmerksam geworden. Wir sind der Meinung, dass das Gemeindehaus Lindenberg mehr bewegt werden sollte. Die Räume können jederzeit gemietet werden.“

Auch Kristina Schuster und ihrer Familie schmeckt es: „Wir finden es gut, dass die Jugendarbeit unterstützt wird. Die Pizza ist lecker. Die Servicekräfte sind sehr sympathisch.“ Der Verein Zukunft Jugend freut sich über jeden Spender und jedes Mitglied. Denn je mehr Mitglieder und Geld zusammenkommen, desto mehr könne man der Gemeinde für die Jugendarbeit schließlich geben und ermöglichen. 

ZUKUNFT JUGEND

VEREIN Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass die evangelische Kirchengemeinde weiter einen Jugendleiter bezahlen kann. Dazu werden rund 42 500 Euro pro Jahr benötigt. Der Verein stemmt davon bisher jährlich 24 Prozent also rund 10 000 Euro. www.zukunftjugend.de

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