Gemeinde

Jubelkommunion nach 50 Jahren

Pfarrer Marc D. Klein und die Jubelkommunikanten Markus Rösner, Elisabeth Thiel und Frank Bosbach (v.l.).
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Pfarrer Marc D. Klein und die Jubelkommunikanten Markus Rösner, Elisabeth Thiel und Frank Bosbach (v.l.).

Trio feiert in St. Mariä Himmelfahrt.

Nachdem in der Woche zuvor in St. Marien in Radevormwald die Jubelkommunion gefeiert worden war, war es am vergangenen Sonntagmorgen in der Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Hückeswagen soweit. Waren es in Rade noch neun Jubelkommunikanten, kamen in Hückeswagen nur drei zu ihrem Jubiläumsgottesdienst – Frank Bosbach, Elisabeth Thiel und Markus Rösner.

Pfarrer Marc D. Klein, der die Heilige Messe feierte, freute sich dennoch über die Jubilare. In seiner Predigt ging er auf Zöllner Zachäus ein, der von Jesus trotz seiner Fehler und Probleme vorbehaltlos angenommen wurde. „Das ist es doch, was die Menschen sich wünschen – auch heute noch: dass wir angenommen werden, dass wir eine Hoffnung haben, die wirklich trägt, und einen Glauben, der uns Perspektiven gibt“, sagte Klein. Das würde Gott, würde Jesus uns allen auch heute geben können.

Den Glauben heute zu leben, das erfordere Mut - wie auch der Zöllner damals Mut gehabt habe. „Das ist auch etwas, wofür ich Ihnen, liebe Jubelkommunikanten, danken möchte. Sie zeigen Mut, indem sie sich heute in die erste Reihe setzen und zu ihrem Glauben stehen“, sagte Klein. In jeder Kommunion, „ob nun die erste, die 50. oder die 500.“, sei auch dieser Jesus mit dabei, der damals in Jericho den Zöllner begegnet sei. Die Begegnung mit Jesus könne das Leben verändern - davor hätten viele Menschen Angst. „Aber das wäre schade. Denn die Liebe Gottes anzunehmen und zu erwidern, macht uns frei.“

Ein wenig traurig fanden die Jubelkommunikanten es schon, dass sie nur zu dritt waren. „Wir waren damals 90 Kinder, deswegen haben wir unsere Kommunion in zwei Gottesdiensten hintereinander gefeiert“, erinnerte sich Bosbach. „Gespendet bekamen wir die Erstkommunion vom damaligen Pfarrer Burkhard Moos“, blickte Elisabeth Thiel zurück. Die Kommunionkinder hätten sich damals in der Alten Vikarie gegenüber der Pfarrkirche versammelt und seien dann gemeinsam in die Pfarrkirche eingezogen, berichtete Rösner. „Das war ein ganz schönes Gewusel, das kann man sich ja vorstellen“, ergänzte Elisabeth Thiel. -wow-

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