In Bussen der OVAG gilt die 3G-Regel

Auch bei der OVAG gilt in Bus und Bahn nun die 3G-Regel. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
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Auch bei der OVAG gilt in Bus und Bahn nun die 3G-Regel.

Nachweis muss bei einer Kontrolle vorgezeigt werden

OBERBERG -rue- Wer ab Mittwoch mit einem Bus der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAG) unterwegs sein will, muss sich darauf einstellen, kontrolliert zu werden. Und da geht es dann nicht nur um einen gültigen Fahrschein, sondern auch darum, ob der Fahrgast geimpft, genesen oder getestet ist. Denn das angepasste Infektionsschutzgesetz schreibt eine 3G-Regelung in Bus und Bahn vor, teilt die OVAG mit.

Nach diesem Gesetz, das Bundestag und Bundesrat vergangene Woche beschlossen haben, ist die Nutzung von Bus und Bahn für Fahrgäste nur noch gestattet, wenn sie geimpft, genesen oder getestet (Test nicht älter als 24 Stunden) sind. „Die OVAG bittet alle Fahrgäste, einen 3G-Nachweis mitzuführen, der im Falle einer Kontrolle vorgezeigt werden kann“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Es werden Stichprobenkontrollen über eine von der OVAG beauftragte Sicherheitsfirma durchgeführt. Die Fahrer werden keine Kontrollen durchführen, da diese zusätzlichen Kontrollen nicht nur zu einer zusätzlichen Belastung des Personals führen würde, sondern auch zu zeitaufwendig sind und Fahrpläne nicht mehr eingehalten werden könnten. Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahre und Schüler. Laut Infektionsschutzgesetz ist für Kinder unter sechs Jahren kein Nachweis erforderlich. Bei Schülern wird davon ausgegangen, dass diese regelmäßige Tests in der Schule durchführen. Daher müssen Schüler nach aktuellem Stand der Vorgaben keinen Nachweis im ÖPNV vorlegen.

Außerdem gelten weitere Schutzmaßnahmen wie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Bus und Bahn. „Zudem zeigen mehrere Studien auf, dass der Nahverkehr aufgrund der kurzen Aufenthaltszeit, dem regelmäßigen Luftaustausch und der konsequenten Maskenpflicht kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt“, teilt die OVAG mit.

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