Städtefreundschaft

Hückeswagener zu Besuch in Königs Wusterhausen

Die beide Posaunenchöre aus Konigs Wusterhausen und Scheideweg gestalteten am Reformationstag den Festgottesdienst in der Kreuzkirche.
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Die beide Posaunenchöre aus Konigs Wusterhausen und Scheideweg gestalteten am Reformationstag den Festgottesdienst in der Kreuzkirche.

Posaunenchöre aus Scheideweg und Königs Wusterhausen sind seit 1988 befreundet.

Hückeswagen. Nach dem Wochenende in „KW“ zog Stefan Walder im Namen der Bläserinnen und Bläsern des Posaunenchors Scheideweg ein besonderes Fazit: „Schön, dass wir hier Freunde haben“, fasste er den Dank der Hückeswagener Gäste für die Gastgeber in Königs Wusterhausen in Worte. Alle Teilnehmer der Begegnung hatte empfunden, dass es sich wieder um ein gelungenes Treffen der Bläserfreunde gehandelt hatte.

Der evangelische Posaunenchor in Königs Wusterhausen nahe Berlin war 1930 gegründet worden und hätte daher 2020 sein 90-jähriges Bestehen feiern können, teilte Dietmar Persian nach der Rückkehr mit – der Bürgermeister spielt im Chor selbst Posaune.

Wegen Corona wurde jetzt das „90+2-Jubiläum“ gefeiert

Da das wegen der Pandemie aber nicht möglich war, wurde nun am Wochenende das „90+2-Jubiläum“ gefeiert. Höhepunkt war ein Festgottesdienst am Abend des Reformationstags in der Kreuzkirche von „KW“, zu dem sich eine große Festgemeinde versammelt hatte. Der Jubiläumschor gestaltete diesen Gottesdienst mit festlicher Musik und wurde dabei von den Bläserfreunden aus Scheideweg und einigen Bläsern aus benachbarten Chören unterstützt.

Geleitet wurde die große Musikgruppe mit annähernd 40 Bläserinnen und Bläsern von Landesposaunenwart Michael Dallmann. Es erklang alte und neuere Bläsermusik, wobei Bearbeitungen von Luther-Chorälen und festliche Intraden im Mittelpunkt standen. Neben der Musik war im Gottesdienst auch ausreichend Gelegenheit für den Dank an altgediente Bläser.

Die Scheideweger Delegation war schon am Samstag angereist, so dass ausgiebig Zeit für musikalische Proben aber auch für die Begegnung blieb. So wurde am Sonntag ein gemeinsamer Ausflug in das Dahme-Seenland gemacht.

Unter kundiger Leitung von Uwe Wolff, dem ehemaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Königs Wusterhausen, wurden verschiedene Stationen angefahren. Dazu gehörten unter anderem die Moritz-Kirche in Mittenwalde, die Wirkungsstätte des Liederdichters Paul Gerhardt, der Kaiser-Bahnhof in Halbe und die Oberförsterei Hammer, von der Kaiser Wilhelm aus zur Jagd gegangen war. Der Ausflug endete bei sommerlichen Temperaturen mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken am Stregenzer See.

Die Freundschaft der beiden Posaunenchöre begann 1988 mit einem ersten Besuch der Scheideweger Bläserinnen und Bläser in Königs Wusterhausen und wird seitdem immer wieder bekräftigt. „Das Treffen am Wochenende reiht sich nun ein in viele gute Begegnungen hüben und drüben oder auch bei überörtlichen Bläsertreffen“, konstatierte Persian. büba

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