Ausbildung

Hückeswagen hat „sehr gute“ Azubis

Leandra Engels hat ihre Ausbildung bei Uwe Heinhaus gemacht und gehört zu den „Besten 2022“.
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Leandra Engels hat ihre Ausbildung bei Uwe Heinhaus gemacht und gehört zu den „Besten 2022“.

IHK Köln: 522 Auszubildende in rund 150 Berufen erzielten die Bestnote.

Von Jakub Drogowski

Hückeswagen. Fünf Auszubildende aus Hückeswagen haben bei den Abschlussprüfungen 2022 der IHK Köln ihre Ausbildung mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. Damit gehören sie zu den 93 Azubis aus 59 oberbergischen Betrieben, deren besondere Leistung mit der Besten-ehrung in der Motorworld Köln geehrt wurde. Insgesamt erzielten 522 Auszubildende in rund 150 Berufen aus Betrieben in Köln, Leverkusen, Rheinisch-Bergischem und Oberbergischem Kreis die Bestnote. Die Zahl der Prüfungsteilnehmer belief sich dabei auf insgesamt 10.354.

Denis Palt

Leandra Engels (Verkäuferin): Bereits zwei Jahre während ihrer gymnasialen Oberstufenzeit in Wipperfürth arbeitete die heute 19-jährige im Spiel- und Lederwarenladen von Uwe Heinhaus. „Mir hat damals schon der Kundenkontakt und die Social Media-Betreuung sehr viel Spaß gemacht“, sagt die sprachtalentierte Hückeswagenerin. Die Begeisterung war so groß, dass sie sich nach ihrem Abitur mit den Leistungskursen Englisch und Französisch für die Ausbildung zur Verkäuferin bei Heinhaus entschied. Die hervorragende Ausbildungsnote und ihre Wahl, daraufhin ein Duales Studium im Bereich Medien- und Kommunikationswirtschaft zu beginnen, zeugen vom guten Gespür Engels hinsichtlich ihrer Berufswahl. „Ich war ziemlich traurig, als ich den Betrieb verlassen musste. Das Verhältnis zu Uwe Heinhaus und dem ganzen Team war großartig“, so Engels. Auch Uwe Heinhaus spart nicht mit lobenden Worten für seine ehemalige Auszubildende: „Die Zusammenarbeit war wunderbar erfrischend. Auch weil ganz unterschiedliche Altersgruppen zusammenkamen. Viele Dinge im digitalen Bereich, die mir schwerfallen, erledigte sie aus dem Handgelenk.“ So habe er den gesamten Social Media-Auftritt komplett Engels überlassen. Das Vertrauen habe sie mit großem Eifer und Geschick zurückgezahlt, so dass Heinhaus ihr jeglichen Einblick in den kaufmännischen Bereich gewährte. „Es hat perfekt funktioniert und wir sind ein super Team geworden, das voneinander gelernt hat“, so Heinhaus.

Enrico Lauria

Bevor es mit dem Studieren losging, nutzte die reisefreudige Leandra Engels die Zeit, um drei Monate als Rucksack-Touristin in Australien und Neuseeland zu verbringen. In den kommenden drei Jahren wird sie nun abwechselnd in Frankfurt am Main und Ravensburg leben, wo sie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) die theoretische Seite der Unternehmenskommunikation kennenlernt. An der Frankfurter Messe wartet der Praxisbezug. „Das ist eine ganz andere Welt. Hier kann man sich schon mal verlaufen“, sagt sie. Die marketingorientierte und kundennahe Arbeit und Internationalität dort schätze sie hingegen sehr, so dass sie sich vorstellen könne, nach dem Studium fest an der Messe zu arbeiten. „Mein beruflicher Weg wird mich wohl erstmal nicht mehr ins Bergische zurückführen“, stellt sie fest.


Denis Palt (Fachinformatiker): Bereits während seiner Schulzeit hat sich Denis Palt für die Welt der Einsen und Nullen begeistert, die für die meisten Computer-Laien für immer unerschlossen bleibt. „Ich war schon immer an Informatik interessiert. Während der Schulzeit habe ich mir selber das Programmieren beigebracht und meinen ersten PC konfiguriert sowie zusammengebaut“, erinnert er sich. Für Denis Palt habe bei der Wahl der Ausbildung die Praxis im Vordergrund gestanden. So begann er nach dem Abitur seine Informatik-Ausbildung bei Pflitsch, die er ausgezeichnet abgeschlossen hat.
Junge Menschen, die sich für den Ausbildungsberuf interessieren, sollten laut Palt, neben dem Interesse an der Materie, die Freude an Eigenverantwortlichkeit und selbständigem Denken mitbringen. „Die Schule lässt sich mit Interesse und Motivation gut meistern.“ Die Informatik sei ein sehr kreativer Bereich. „Jeder Tag birgt neue Herausforderungen, die man bei einem guten Arbeitgeber mit viel Freiheit lösen kann.“ Nach seiner erfolgreichen Ausbildung hat Denis Palt ein berufsbegleitendes Informatik-Studium begonnen. „Im Zuge dessen bin ich auch vom Bereich der Systemintegration in die ERP-Entwicklung umgeschwenkt. In den kommenden Jahren, möchte ich meine Fähigkeiten erweitern und mich weiteren Herausforderungen stellen“, plant er.

Enrico Lauria (Fachkraft für Lagerlogistik): Der berufliche Werdegang von Enrico Lauria führte über unterschiedliche Stationen zu Pflitsch: Nachdem er am Wipperfürther Berufskolleg sein Fachabitur in Metalltechnik gemacht und eine Tischlerlehre begonnen hatte, begann Laurias Zeit bei Pflitsch zunächst als Leiharbeiter. Bei seiner Arbeit bei dem Spezialisten für das industrielle Kabelmanagement habe er sich stets sehr wohl gefühlt und bei Pflitsch war man sehr zufrieden mit seiner Arbeit. So sehr, dass er vom Leiter der Montage den Vorschlag bekam, die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik im Betrieb zu absolvieren. „Motivation und der Spaß an der Arbeit sind der Schlüssel zum Erfolg“, erklärt Lauria, der in diesem Jahr seine Ausbildung mit einem hervorragenden Abschlussergebnis beendet hat.

Allen an dem Ausbildungsberuf Interessierten empfiehlt der 25-Jährige zunächst ein längeres Praktikum. „Das ist sehr von Vorteil und liefert gut erste Einblicke.“

Klingelnberg-Azubis: Chantal Stöcker absolvierte ihre Ausbildung zur  Industriekauffrau, Tobias Gengnagel lernte den Beruf des Industriemechanikers. Beide haben bei der Firma Klingelnberg gelernt und schnitten ebenfalls mit der Bestnote ab.

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