Advent

Heute gibt es doch noch eine Lichterfahrt

Weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Traktoren gehen am Samstag, 17. Dezember, in Hückeswagen und Radevormwald auf große Lichterfahrt.
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Weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Traktoren gehen am Samstag, 17. Dezember, in Hückeswagen und Radevormwald auf große Lichterfahrt.

Weihnachtlich geschmückte Trecker fahren drei Stunden durch Hückeswagen und Radevormwald.

Von Stephan Büllesbach

Hückeswagen/Radevormwald Sie rollen doch durch Hückeswagen und sogar durch Radevormwald: Heute, Samstag, 17. Dezember, startet gegen 16.30 Uhr in Herweg die erste Lichterfahrt unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“.

Weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Traktoren wollen auf einer langen Route durch Hückeswagen, über Wiehagen und anschließend in der Nachbarstadt Radevormwald für eine stimmungsvolle adventliche Atmosphäre sorgen.

Organisator ist Stefan Hombrecher. Der ehemalige Landwirt aus Hückeswagen, der mittlerweile in einem anderen Beruf tätig ist, hat vor etwa vier Wochen im Stillen und nur mit der Unterstützung von Nachbarn mit den Planungen begonnen. Am vorigen Dienstag erhielt er zunächst die mündliche, am Mittwoch dann die schriftliche Zusage der Polizei, dass die Lichterfahrt durch den oberbergischen Norden fahren darf.

„Mein Herz hängt immer noch an der Landwirtschaft“, versichert Hombrecher. Und nachdem die beleuchteten Trecker zwar in den Nachbarstädten wie Wipperfürth und Wermelskirchen in den vergangenen Jahren und auch in diesem Advent unterwegs waren, wollte der Hückeswagener diese Aktion auch für seine Heimatstadt organisieren.

„Hintergrund ist ja, dass die Landwirte 2020 mit diesen Fahrten der Bevölkerung einen Lichtblick geben wollte“, erinnert Hombrecher an den damaligen Lockdown und den Ausfall sämtlicher Weihnachtsmärkte. „Das ist schon eine coole Idee“, betont er. Zudem versuchten die Landwirte, sich bürgernah zu zeigen. Für Hombrecher stand daher fest, an den Lichterfahrten teilzunehmen.

Das tat er in den vergangenen beiden Jahren in Wermelskirchen. „Ich fand’s aber schade, dass in Hückeswagen und Radevormwald nichts zustande gekommen war“, sagt er. Und so machte er sich jetzt an die Organisation einer gemeinsamen Lichterfahrt für die beiden Städte; die Route steht bereits fest. Dabei hatte Hombrecher aber zunächst noch nicht den Kontakt zum Vorsitzenden der Ortsbauernschaft, Christian Felbeck, gesucht. Das tat er erst am Dienstag, als er zumindest die mündliche Zusage der Polizei hatte, die den langen Zug der Traktoren begleiten muss.

Polizei sperrt die Kreuzungen, wenn die Trecker kommen

Felbeck, der auf Anfrage unserer Redaktion eine Hückeswagener Lichterfahrt erst für nächstes Jahr in den Fokus genommen hatte, ist erfreut über das Engagement. „Es ist doch gut, wenn sich Leute finden, die das organisieren“, sagt er. Er selbst könne das aufgrund der anfallenden Arbeit auf dem Hof nicht. „Aber ich hoffe, dass sich die Lichterfahrt hier etablieren wird“, sagt Felbeck, dessen Mitarbeiter mit einem Traktor für seinen Hof bei der Lichterfahrt dabei sein wird.

Stefan Hombrecher rechnet damit, dass die Lichterfahrt für Hückeswagen und Rade etwa drei Stunden dauern wird. „Wir sind die Strecke mal mit dem Auto abgefahren und da schon auf gut anderthalb Stunden gekommen“, sagt er. Wie viele Fahrzeuge heute dabei sein werden, weiß er noch nicht. Die Anmeldung läuft über eine dafür gegründete Whatsapp-Gruppe und Facebook. Seitens der Polizei werden sechs Beamte und drei Fahrzeuge im Einsatz sein. Sie müssen an Kreuzungen den Verkehr anhalten und nach dem letzten Trecker die Straße wieder freigeben. Der Organisator bittet derweil die Zuschauer am Straßenrand, genügend Abstand zu den geschmückten Traktoren zu halten.

Hintergrund

Start: Treffpunkt ist ab 16 Uhr das Feuerwehr-Gerätehaus in Herweg. Abfahrt ist gegen 16.30 Uhr.

Die Route durch Hückeswagen: Über die K 11 und Kormannshausen geht’s bis Brücke, über die Rader Straße, Bahnhofstraße, Peterstraße, Montanusstraße, über den Dierl und Fürstenberg zur Goethestraße, über Schmittweg, Kölner Straße bis zur K 5 und dort Richtung Westhofen, über L 68 und B 237 (Kammerforsterhöhe) zum Schmalbeinsweg, über Wiehagener Straße, August-Lütgenau-Straße, Bachstraße, Rader Straße und Buschweg auf die B 483 nach Radevormwald (Ankunft dort gegen 18.30 Uhr).

Die Strecke durch Radevormwald: Von Rädereichen über die B 229 zur Kaiserstraße, über die Poststraße, den Busbahnhof, die Bahnhofstraße, Albert-Osenberg-Straße, Kaiserstraße, Hohenfuhrstraße, Kaiserstraße, Poststraße, Westfalenstraße, Eberfelder Straße und Kölner Straße, über die L 412 Richtung Heide und bis Heidersteg und Kräwinklerbrücke.

Auflösung: Im Wendehammer dort ist das Ende der Lichterfahrt erreicht und der Zug löst sich auf

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