Begegnungsort

Heute erste Probebohrungen am Schloss

Rund um das Schloss kann es am Mittwoch zu kurzzeitigen Behinderungen auf den Fußwegen kommen.
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Rund um das Schloss kann es am Mittwoch zu kurzzeitigen Behinderungen auf den Fußwegen kommen.

Verwaltungssitz soll sich zu einem Treffpunkt entwickeln.

Von Joachim Rüttgen

Hückeswagen. Besprochen und geschrieben wurde schon viel über dieses vor allem in finanzieller Hinsicht gewaltige Projekt für die Schloss-Stadt. Eben dieses imposante Schloss soll als identitätsstiftendes Gebäude und unter Rücksichtnahme auf die historische Bausubstanz durch ein neues Nutzungskonzept zu einem ganz neuen Begegnungsort werden. Geschätzte Kosten: bis zu 20 Millionen Euro.

„Ein großes Projekt, das wir nicht alleine stemmen können. Bisher gab es dazu nur Pläne in der Theorie. Doch die Veränderungen werden bald sichtbar. Wir werden 2023 vom Planen in die Umsetzung kommen“, kündigte Persian jüngst an. Und so beschäftigt sich die Schloss-Stadt auch zu Beginn des neuen Jahres intensiv mit den Vorbereitungen für die Arbeiten am Schloss. „Hier werden derzeit die Fördermöglichkeiten geprüft, um einen Umbau des Schlosses zu einem Begegnungszentrum für ganz Hückeswagen zu ermöglichen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Um diese weiteren Planungen aber überhaupt vorantreiben zu können, müssten zunächst die Grundlagen erfasst werden, um die kommenden Schritte angehen zu können.

Für die Verwaltung soll nur noch ein kleiner Teil übrig bleiben

Deshalb wird es für die Bürger nun schon sichtbare Zeichen für Veränderungen rund ums Schloss geben: Ab dem heutigen Mittwoch, 18. Januar, finden im und um das Schloss Probebohrungen und kleinere Erdarbeiten mit Baggern statt, mit denen die Bodenbeschaffenheit untersucht werden soll. „Das Schloss steht zwar schon seit vielen Hundert Jahren an seinem Platz, aber vor so umfassenden Renovierungsarbeiten müssen wir uns schon darüber klar werden, was uns im Untergrund so alles erwartet. Daher sind solche vorbereitenden Untersuchungen unverzichtbar“, erklärt Marco Raabe vom Gebäudemanagement der Stadt.

Neben Bohrungen im Kellergeschoss des Schlosses würden auch mit Minibaggern an vorab bestimmten Stellen Erdschichten auf dem Schlossplatz und im Schlosshagen rund um das Schloss abgetragen werden. Hierbei könne es auch zu kurzzeitigen Behinderungen auf den Fußwegen rund um das Schloss kommen. „Die Verwaltung bittet hierfür um Verständnis“, teilt Raabe mit.

Ende 2022 hatte die Schloss-Stadt den sogenannten A-Stempel der Regionale 2025 für ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) insgesamt erhalten, „aber auch fürs Schloss ist er in greifbare Nähe gerückt. Wesentliche Voraussetzung ist, dass wir die Finanzierung dieses Projekts hinbekommen“, berichtete Persian kurz vor Weihnachten.

Umgehend habe die Stadt daraufhin einen Antrag auf europäische Fördermittel bei der Bezirksregierung eingereicht. „Nun kommt es darauf an, dass wir damit erfolgreich sind und dann der noch verbleibende Eigenanteil für die Stadt verkraftbar bleibt. Da bin ich zuversichtlich“, sagte Persian vor wenigen Wochen.

Vorgesehen ist, das Schloss weg vom reinen Verwaltungssitz hin zu einem Treffpunkt für alle zu entwickeln – etwa mit Gastronomie sowie Räume für Vereine und Parteien. Für die Verwaltung soll dagegen nur noch ein kleiner Teil übrig bleiben.

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