Spaß am Musizieren steht im Vordergrund

„Hergehört“ soll junge Musiker motivieren

Eckhard Richelshagen (Musikschulleiter Hückeswagen) und Celia Spielmann (Musikschulleiterin Wermelskirchen) stellen gemeinsam den Wettbewerb „Hergehört!“ für Kinder und Jugendliche auf die Beine. Fotos: Claudia Radzwill
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Eckhard Richelshagen (Musikschulleiter Hückeswagen) und Celia Spielmann (Musikschulleiterin Wermelskirchen) stellen gemeinsam den Wettbewerb „Hergehört!“ für Kinder und Jugendliche auf die Beine.

Die Musikschulen Hückeswagen und Wermelskirchen stellen einen neuen Wettbewerb auf die Beine.

Von Claudia Radzwill

Hückeswagen. Unter dem Motto „Hergehört!“ steht ein Wettbewerb, den die Musikschulen Wermelskirchen und Hückeswagen für April in den Fokus rücken. Im Kultur-Haus Zach an der Islandstraße in der Schloss-Stadt stellten Eckhard Richelshagen, Leiter der dortigen Musikschule, und Celia Spielmann, Leiterin der Musikschule Wermelskirchen, bei einem Pressegespräch am Mittwoch das Musikwochenende vor.

Die Idee dahinter: Ein niederschwelliges Angebot für junge Musikerinnen und Musiker zu schaffen, bei dem der Spaß am Musizieren im Vordergrund steht. „Zwei Jahre hat es kaum Auftritte für die jungen Menschen gegeben“, sagt Richelshagen. Das Üben solle nicht weiter ins Leere laufen. „Hergehört!“ sei eine Herausforderung, die motiviere, die aber nicht zu hoch angesetzt werde.

Wenn der eigene Fanclub dabei ist, ist das doch einfach schön.

Celia Spielmann, Leiterin der Musikschule Wermelskirchen
Unterstützen den Musikschulwettbewerb „Hergehört!“ (v. l.): Thomas Voß (Bürgerstiftung Sparkasse Rade-Hückeswagen), Dietmar Persian (Bürgermeister von Hückeswagen) und Hans-Jörg Schumacher (Sparkassendirektor Wermelskirchen).

„Unser Anliegen ist es, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihren Musiklehrern wieder auf etwas vorbereiten können“, erklärt Richelshagen. „Wie viel Erfahrung, wie viel Unterricht man hat, spielt keine Rolle“, betont Celia Spielmann ausdrücklich. „Hier können alle mitmachen, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.“ Ausgeschrieben ist der Wettbewerb für alle Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren. Sie müssen entweder Mitglied bei einer der beiden Musikschulen sein oder in einer der beiden Städten wohnen. Es können Gruppen, Bands und Solisten teilnehmen, die Vorspielzeit ist gestaffelt nach Alter. Es müssen Stücke mit unterschiedlichem Charakter vorgetragen werden. „Die jeweilige Jury wird bei ihrer Beurteilung das Alter miteinfließen lassen – und auch, wie lange jemand das Instrument schon spielt“, erklärten Eckhard Richelshagen und Celia Spielmann.

So steht das Wochenende 2. und 3. April in den zwei Städten nun unter einem besonderen musikalischen Stern. Die beiden Musikschulleiter hoffen, dass die Pandemie ihnen keinen Strich durch die Planung macht. „Wir sind optimistisch,“ sagt Celia Spielmann. Nicht nur zum Konzert sollen Besucher kommen, auch das Vorspielen wird öffentlich sein. „Wenn der eigene Fanclub dabei ist, ist das doch einfach schön“, sagt sie.

An den beiden Standorten wird am Vormittag das Vorspielen parallel stattfinden. Für die Sparten Schlagzeug, Gesang und Band werden am Samstag, 2. April, die Juroren in der Kattwinkelschen Fabrik in Wermelskirchen sitzen. Holz- und Blechinstrument werden in den Räumen der dortigen Musikschule bewertet.

Im Kultur-Haus Zach findet das Vorspiel für die Tasteninstrumente wie Klavier, Keyboard und Akkordeon statt sowie das für Streichinstrumente und Gitarren. Zum großen Preisträgerkonzert mit Urkundenüberreichung wird sonntags ab 17 Uhr in den großen Saal des Bürgerzentrums in Wermelskirchen geladen.

Die Flyer und Plakate zum Wettbewerb sind jetzt gedruckt, die Ausschreibung ist gestartet. Dietmar Persian, Bürgermeister von Hückeswagen, findet die Initiative der beiden Musikschulen toll. „Hier wird etwas auf die Beine gestellt, worauf die Kinder wieder hinarbeiten und sich freuen können“, sagt er. „Zusammen mit Marion Lück, Bürgermeisterin in Wermelskirchen, habe ich daher sehr gerne die Schirmherrschaft für den Musikwettbewerb übernommen.“

Marion Lück konnte gestern nicht am Pressegespräch teilnehmen, schickte aber ein Grußwort. Sie freut sich schon auf das Konzert. Für die Kinder und Jugendliche sei es ein Schritt zurück ins normale Leben.

Unterstützt wird der Wettbewerb „Hergehört!“ von den Sparkassenstiftungen der beiden Städte. Auch Thomas Voß vom Bankinstitut Radevormwald-Hückeswagen und Hans-Jörg Schumacher von der Sparkasse Wermelskirchen unterstrichen, wie wichtig das Engagement der Musikschulen sei. Besonders jetzt, wo Corona vieles eingeschränkt hat: „Das unterstützen wir gerne.“

Hintergrund

Der Anmeldeschluss für die Teilnahme am Wettbewerb „Hergehört!“ der Musikschulen Hückeswagen und Wermelskirchen ist der 11. März. Anmeldungen gibt es unter:

www.musikschule-hueckeswagen.de

„Die Jury setzt sich jeweils aus Profis mit pädagogischer Erfahrung zusammen, die von auswärts kommen“, erklärte Eckhard Richelshagen.

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