Studie

Haustier genießt immer größeren Stellenwert

Geht‘s der Katze gut, freut sich der Mensch. Das ist ein Ergebnis der Haustierstudie von takefive-media und HorseFuturePanel.
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Geht‘s der Katze gut, freut sich der Mensch. Das ist ein Ergebnis der Haustierstudie von takefive-media und HorseFuturePanel.

Die Hückeswagener takefive-media GmbH erstellte jetzt die Studie für 2022.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Bei der Corona-Pandemie ist die Zahl der Haustiere deutlich gestiegen. Auch die Haustierstudie 2022, die einmal mehr vom Wiehagener Unternehmen takefive-media GmbH in Zusammenarbeit mit dem Horse-FuturePanel entwickelt und ausgewertet wurde, zeigt, dass Haustiere bei den Deutschen einen immer größeren Stellenwert genießen. „Gleichzeitig gehört die artgerechte Haltung zu den Themen, die für die Haustierhalter wichtig sind“, betonte Stephan Schlüter, Geschäftsführer der takefive-media, bei der Vorstellung der Studie, an der im August insgesamt 1250 Menschen aus Deutschland teilgenommen hatten.

Nicht zu vergessen sei auch die positive Auswirkung, die Tiere auf das körperliche und seelische Wohlbefinden ihrer Besitzer haben. „95 Prozent haben das angegeben“, berichtete Schlüter. Aber: „Krieg, Corona und Inflation haben die wirtschaftliche Unsicherheit vieler Haustierbesitzer deutlich erhöht“, sagte Schlüter. Dass sich mit 58 Prozent mehr als doppelt so viele Studienteilnehmer wie 2021 für eine stärkere Reglementierung durch den Staat in Bezug auf die Heimtierhaltung aussprachen, passte hingegen zu der Tatsache, dass der Nachhaltigkeitsaspekt in der Tierhaltung nach wie vor wichtig ist. „Aber hierzu ist anzumerken, dass sich der Einfluss der Wirtschaft und damit die Bereitschaft für Mehrausgaben ausgewirkt hat“, sagte Schlüter. „Und es in diesem Jahr nur noch 17 Prozent der Befragten sind, die sich dafür ausgesprochen haben. 80 Prozent der Befragten sehen sich als vom Krieg betroffen an.“

Insgesamt seien die Ergebnisse nicht so unterschiedlich zu jenen der Vorjahre, denn immer noch stehe die positive Beziehung „zwischen Mensch und Tier über allem“. In diesen Zusammenhang gehört auch das Tierwohl – was sich auch in Vorbehalten gegenüber dem Tierkauf in Zoofachgeschäften zeigt. „35 Prozent – doppelt so viele der Befragten wie 2021 – äußerten, dass sie nicht glaubten, dass die Tiere in den Zoohandlungen artgerecht gehalten würden“, sagte Schlüter. Ein Drittel habe kein Vertrauen in den Zoofachmarkt. „Aus diesem Bereich kommt auch der Wunsch nach einer stärkeren staatlichen Reglementierung der Haustierhaltung insgesamt“, erläuterte der Geschäftsführer.

Das Durchschnittsalter der Besitzer von Haustieren beträgt laut Studie 42 Jahre; 59 Prozent sind weiblich. Die durchschnittlichen monatlichen Kosten für den Hund betragen rund 112 Euro, für die Katze fallen im Durchschnitt 83 Euro an. „Interessant ist, dass 80 Prozent der Befragten das Haustier als individuelle Persönlichkeit betrachten“, sagt Schlüter. Dazu passe die Aussage, die 70 Prozent der Befragten teilten, dass Haustiere einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft hätten.

takefive-media.de/studienprojekte

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