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Großes Interesse an Löwen-Grundschule

Lehrerin Karoline Gawinski demonstriert den Besuchern die Technik eines Whiteboards.
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Lehrerin Karoline Gawinski demonstriert den Besuchern die Technik eines Whiteboards.

Gestern konnten sich die Hückeswagener einen Eindruck vom neuen Gebäude machen.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Zu behaupten, die neue Löwen-Grundschule sei zwei Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres für die Schüler bereits ein alter Hut, wäre übertrieben. Die Kinder, die am Freitagnachmittag beim Tag der Offenen Tür ins Brunsbachtal gekommen waren, bewegten sich aber schon sicher durchs Schulgebäude. „Wir leben uns alle so langsam ein“, bestätigte Schulleiterin Claudia Sträter.

Nicht nur waren gestern die Jungen und Mädchen mit ihren Eltern und Geschwistern gekommen, sondern viele Hückeswagener, die sich ein Bild von der neuen Grundschule machen wollten. Ein besonderes Programm gebe es nicht, ergänzte die Schulleiterin, es soll „einfach ein Tag zum Kennenlernen sein, an dem man sich das Schulgebäude ansehen kann, was sich in den vergangenen knapp zwei Jahren Bauzeit im Brunsbachtal getan hat“. Im Moment seien es nur absolute Kleinigkeiten, die noch erledigt werden müsste. „Hier und da klemmt vielleicht noch eine Türe“, sagte Claudia Sträter.

Stichwort Bauzeit: Hier habe alles wunderbar funktioniert, versicherte Dieter Klewinghaus, Leiter des Gebäudemanagements. „Mehrere der beteiligten Planungsbüros haben uns bescheinigt, dass bei uns alles sehr flott gegangen ist.“ Und berücksichtigte man das Bauvolumen, so seien knapp vier Jahre von der ersten Idee 2018 bis zum Bezug der Schule eine sehr kurze Zeitspanne.

In der Schul-Mensa gab es Kaffee und Kuchen

Die Schulpflegschaft kümmerte sich mit dem Förderverein darum, dass die Besucher sich nach dem Rundgang ein wenig stärken konnte. „Wir haben Kaffee und Kuchen im Angebot – natürlich stilgerecht in der Schul-Mensa“, erläuterte Christine Pohl, die noch Vorsitzende der Schulpflegschaft ist, obwohl keines ihrer Kinder mehr mit in die neue Schule umgezogen ist. „Aber die Neuwahlen in der Schulpflegschaft sind erst in der kommenden Woche“, erläuterte sie lachend. Christine Pohl zeigte sich sehr zufrieden mit der neuen Grundschule. „Zwar haben meine eigenen Kinder nichts mehr davon, aber es ist ja für die kommenden Generationen ein ganz wichtiger Bau.“

Auf dem Spatzen-Schulhof, der auch durch die Mensa betreten werden kann und einer von insgesamt drei Pausenhöfen ist, war eine Popcorn-Maschine aufgebaut. Dort hatte sich der siebenjährige Dejin von Claudia Pille eine Tüte Popcorn spendieren lassen. „Ich kenne Dejins Familie, seit sie 2015 in Folge der damaligen Flüchtlingswelle nach Hückeswagen gekommen ist. Der Junge ist in Hückeswagen geboren worden“, sagte Claudia Pille.

Und der Knirps erzählte lachend: „Ich bin praktisch mit Sack und Pack aus der alten Schule umgezogen.“ Er sei in diesem Schuljahr in die zweite Klasse gekommen, erzählte Dejin und versicherte, dass ihm die neue Grundschule viel besser gefällt. „Vor allem der große Pausenhof im oberen Bereich, weil man da so gut Fußball spielen kann.“

Vielerorts waren Lehrkräfte, die den zahlreichen Besuchern Rede und Antwort standen. Wie Karoline Gawinski: „Ich habe eine erste Klasse, und ich war schon beeindruckt davon, wie schnell die i-Dötzchen in nur zwei Wochen gelernt haben, sich zurechtzufinden.“ Auch für sie als Lehrerin seien die ersten zwei Schulwochen sehr angenehm verlaufen. „Es ist alles wunderschön geworden, auch was die Technik angeht.“ Eine interaktive Tafel mit Touchscreen-Funktion sei eben doch etwas anderes, als den ganzen Tag über Kreidestaub einatmen zu müssen.

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