Gewinnerin bekommt das Auto geliefert

Michaela Ommer sicherte sich den Hauptgewinn (v.l.): Michaela Ommer mit Tochter Lotta, Ehemann Stefan, Holger Kowalewske und Heike Albus.
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Michaela Ommer sicherte sich den Hauptgewinn (v.l.): Michaela Ommer mit Tochter Lotta, Ehemann Stefan, Holger Kowalewske und Heike Albus.

Familie Ommer aus Wipperfürth nahm Hauptpreis der Weihnachtsverlosung entgegen.

Von Heike Karsten

Nachdem sich der Besitzer des Hauptpreises der Weihnachtsverlosung fast drei Wochen nicht gemeldet hatte, konnte das Auto Freitagmittag den glücklichen Gewinnern übergeben werden. Michaela Ommer hatte das Los der Werbegemeinschaft mit der Gewinnnummer im Garderobenschrank gefunden. „Als wir in der Zeitung gelesen hatten, dass das Auto noch nicht weg ist, sind mir die Lose wieder eingefallen“, sagte die Wipperfürtherin.

Beim Kauf eines neuen Schulrucksacks für den elfjährigen Sohn im Geschäft von Uwe Heinhaus hatte sie einen Stapel Lose erhalten. „Ich wollte sie erst gar nicht mitnehmen, weil ich sowieso nie etwas gewinne“, verriet sie bei der Gewinnübergabe in der Glashalle. Das Gewinnlos habe sie mit ihrem Ehemann Stefan dann sicherheitshalber mehrfach mit der Losnummer in der Zeitung verglichen.

Heike Albus, Guido Schnitzler und Stephan Lapp von der Werbegemeinschaft gratulierten der Familie und überreichten die Autoschlüssel. Tochter Lotta nahm als erstes Familienmitglied hinterm Steuer Platz. „Der Sitz ist viel bequemer als bei unserem Auto“, war ihr erster Eindruck.

Behalten will die Familie das Auto nicht

Der Kleinwagen, ein Mitsubishi Space Star, stammt vom Autohaus Lambeck in Wermelskirchen. Verkaufsleiter Holger Kowalewske übergab an die Gewinner den Fahrzeugbrief und den Schlüssel, aber nicht den Wagen. „Wir werden ihn auf unseren Anhänger laden und der Familie nach Hause bringen, da der Wagen Sommerreifen aufgezogen hat“, erklärte Kowalewske. Stefan Ommer begrüßte diese Idee: „So bleibt der Wagen sauber und hat weniger Kilometer drauf.“ Behalten wollen die Wipperfürther das Auto nicht. „Als Familienwagen ist er zu klein, und ein Zweitwagen lohnt sich für uns nicht“, bedauerte das Paar.

Ein Auto als Hauptgewinn kommt bei den Kunden der Hückeswagener Einzelhändler immer gut an. Daran möchte die Werbegemeinschaft auch in diesem Jahr festhalten, sagte Heike Albus. Das Prinzip der Weihnachtsverlosung mit zwei Loshälften, den Zwischenverlosungen und der Endziehung ist aber auch nach 51 Jahren, in denen es die Verlosung gibt, nicht allen klar. Vor allem Auswärtige verwahren die Lose oft nicht auf oder vergessen, die Losnummern nach der Ziehung zu vergleichen.

„Bei jeder Zwischenziehung kommen Fragen, welche Loshälfte eingeworfen werden muss“, sagt Guido Schnitzler. Dass sich der Gewinner des Autos dennoch wieder gefunden hat, stimmt die Mitglieder der Werbegemeinschaft jedoch optimistisch.

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