Was wünschen sich Bürger von der Kirche?

Gemeinde geht auf die Straße

Isabell Stein (3.v.r.) und Friedhelm Selbach (r.) vom Kirchenvorstand verteilen Infomaterial an interessierte Passanten.
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Isabell Stein (3.v.r.) und Friedhelm Selbach (r.) vom Kirchenvorstand verteilen Infomaterial an interessierte Passanten.

Evangelische Kirche mit Infostand.

Von Heike Karsten

Hückeswagen. Normalerweise hören die Kirchgänger gebannt zu, wenn der Pastor seine Predigt hält. Am vergangenen Samstag war es aber mal  andersherum: Unter dem Motto „Hör-Zeiten“ gingen Vertreter die Evangelische Kirchengemeinde Hückeswagen auf die Straße und wollten von den Passanten wissen, was sie sich von einer Kirchengemeinde wünschen, was ihnen gefällt und was die Kirche für sie attraktiv macht. Dazu war auf dem Etapler Platz ein Informationsstand aufgebaut der von Friedhelm Selbach und Isabell Stein vom Kirchenvorstand sowie von Dagmar Klemann betreut wurde.

Neben den Fragebögen, die in einem Schuhkarton gesammelt wurden, lag auch Infos über die Aktivitäten und Angebote der Gemeinde aus. Eine besondere Anziehungskraft hatten die mit Helium gefüllten Luftballons, die an die Kinder verschenkt wurden. Die Erwachsenen waren zu einem Kaffee eingeladen oder erhielten eine Sonnenblume. „Man kommt bei einer Tasse Kaffee viel besser ins Gespräch und kann Meinungen austauschen“, sagte Selbach.

Frank Burghoff von der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) nahm sich gerne die Zeit, den Fragebogen auszufüllen. „Wir arbeiten ja im Rahmen der Allianz mit allen evangelischen Kirchen am Ort zusammen“, sagte Burghoff. Der Hückeswagener ist froh über den guten Kontakt, den die Gemeinden untereinander haben und lobte besonders das Engagement der Evangelische Kirchengemeinde in der Flüchtlingshilfe.

Präsenz in der Stadt zu zeigen, sei nicht allein den Politikern und Parteien vorbehalten. „Es ist jedoch nicht unser Bestreben, missionarisch jemanden einen Glauben aufzudrücken“, fügte Isabell Stein hinzu. Vielmehr sei es wichtig, die Kirche attraktiver zu machen und die Menschen für das Gemeindeleben zu interessieren. „Wir sind auch offen für negative Kritik. Sie hilft uns, uns weiter zu verbessern.“

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