Tradition

Gelungener Auftaktfür das Schützenfest

Alle junggebliebenen Hückeswagener ab 60 sowie Flüchtlinge aus der Ukraine mit ihren Kindern waren zum Auftakt des Schützenfestes eingeladen.
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Alle junggebliebenen Hückeswagener ab 60 sowie Flüchtlinge aus der Ukraine mit ihren Kindern waren zum Auftakt des Schützenfestes eingeladen.

Hückeswagener starten mit Seniorennachmittag.

Von Heike Karsten

Hückeswagen. Die Stühle im Festzelt füllten sich am gestrigen Freitagnachmittag nur sehr langsam – fast so, als könnten die eingeladenen Senioren es noch nicht glauben, dass nach dreijähriger, coronabedingter Pause tatsächlich wieder ein Schützenfest stattfindet. Letztendlich kamen doch mehr als 120 Gäste, die von den Damen des Hofstaats mit Kaffee und Kuchen bewirtet wurden.

Mit der von der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen gesponserten Seniorenfeier eröffnete der Schützenverein sein Traditionsfest. „Es ist schön, dass es wieder losgeht“, sagte Schützenchef Stefan Lorse. Zwar hätten sich die Schützenbrüder auch während der Corona-Pandemie gesehen, soweit das möglich war. „Aber jetzt in Uniform hier im Zelt zu stehen, ist schon etwas anderes“, sagte er.

In diesem Jahr waren alle junggebliebenen Hückeswagener ab 60 Jahren sowie zusätzlich die Flüchtlinge aus der Ukraine mit ihren Kindern eingeladen. Lorse richtete einen besonderen Gruß an die Personen, denen ihre Heimat vorübergehend genommen wurde und die in der Schloss-Stadt untergekommen sind. „Besonders begrüße ich die unschuldigen Kinder, die alles verdient haben, aber keinen Krieg“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Die Geflüchtetenwaren sehr dankbar

Olena Sorokina übersetzte die Ansprache für ihre Landsleute. Auf Deutsch fügte sie hinzu: „Alle Leute, die geflüchtet sind, sind sehr dankbar. Es wurde viel für sie getan, das werden wir nie vergessen.“

Nach diesen herzlichen Worten begann der unterhaltsame Teil des Nachmittags, mit der Musik der Wipperfelder Schützenkapelle, die von Steffi Deckers dirigiert wurde. Mit einer kölschen Gesangseinlage von Schützenbruder Hans-Peter Danielsen und einem artistischen Intermezzo der „Circus Show Antaria“ verging der Nachmittag wie im Flug.

Am Ende erhielten die ukrainischen Kinder eine Süßigkeiten-Tüte vom Kaiserpaar Gerd und Conny Happel. Es war ein gelungener Auftakt für das viertägige Volksfest, auf das die Hückeswagener so lange verzichten mussten.

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