Sie löst Stephan Teders ab

Frischer Wind weht in der Kolpingsfamilie

Katharina Klintworth ist die neue Vorsitzende der Kolpingsfamilie. Grundtext
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Katharina Klintworth ist die neue Vorsitzende der Kolpingsfamilie.

Katharina Klintworth wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Von Heike Karsten

Hückeswagen. Die Berichte auf der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie am Mittwochabend umfassten die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre. Da 2021 pandemiebedingt keine Hauptversammlung stattfinden konnte, wurden Kassen- und Jahresberichte als auch die Wahlen nachgeholt. Das hatte zur Folge, dass der gesamte Vorstand neu gewählt werden musste, wobei der überwiegende Teil der Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt wurde.

Einen Wechsel gab es an der Spitze des katholischen Sozialverbands: Hier wurde Katharina Klintworth zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die 33-jährige Erzieherin und Studentin hat bereits als Vorsitzende der Kolpingjungend und zuletzt als zweite Vorsitzende der Kolpingsfamilie Erfahrungen sammeln können. Sie löst Stephan Teders ab, der die Geschicke Kolpingsfamilie seit 2013 geleitet hatte.

„Die Satzung sieht es vor, dass ich nach drei Amtszeiten nicht zur Wiederwahl stehe“, begründete Teders seine Entscheidung. Es sei viel Arbeit gewesen - teilweise auch belastend. „Wir können aber zufrieden auf die letzten Jahre zurückblicken, in denen wir einiges erreicht haben“, betonte der scheidende Vorsitzende. Die Neuwahl sei nun mit einem Generationswechsel verbunden, der der Kolpingsfamilie die Zukunft weisen werde.

Die neue Vorsitzende bedankte sich im Namen der Mitglieder bei Stephan Teders: „Du hast eine ruhige Hand bewiesen und immer einen diplomatischen Mittelweg gefunden. Ich hoffe, das gelingt mir auch.“

Die Jahresberichte machten deutlich, dass die Corona-Pandemie einen enormen Einfluss auf die Gemeinschaftsaktivitäten der Kolpingsfamilie vor Ort hatte. So mussten viele geplante Aktivitäten ausfallen. Was möglich war, wurde jedoch in Angriff genommen. So fanden Podiumsdiskussionen zur Bundestags- und zur Landtagswahl statt. Ebenso gelang es den Mitgliedern, zwei Gala-Karnevalssitzungen mit viel Aufwand und technischem Equipment virtuell aufzuzeichnen und per Internet auszustrahlen.

Es gab Open-Air-Messen im Garten der Familie Goldstraß, eine Fahrt zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe wie auch ein kleines Ostertreffen und einen Bingo-Nachmittag. Relativ kontant konnte die Altpapiersammlung der Kolpingjugend stattfinden.

Konstant geblieben war auch die Zahl der Mitlieder, die aktuell bei 191 liegt. Der Verein „Kolpinghaus e.V.“ hat die Pandemie dazu genutzt, in das Haus zu investieren. Angeschafft wurde eine neue Küche sowie Sonnenschirme für die Außengastronomie.

Ausführlich besprochen wurde bei der Mitgliederversammlung die Beitragsordnung, die die Kolping-Bundesversammlung im November beschlossen hat. Mit der neuen Einstufung werden ab 2023 sowohl ein Sozialbeitrag als auch familienfreundlichere Beiträge eingeführt. Die größte Entlastung erfahren dabei die jungen Erwachsenen zwischen 18 und 26 Jahren, die sich in der Ausbildung befinden. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren sind beitragsfrei. Für die Senioren erhöht sich der Jahresbeitrag leicht.

Mit viel Elan nimmt die Kolpingsfamilie ihre Aktivitäten wieder auf. Am Sonntag, 8. Mai, startet die Minoritenwallfahrt nach Köln und Lindlar, zu der noch Anmeldungen (Tel. (0 21 92) 58 33, Klintworth) möglich sind. Geplant sind ebenso die Teilnahme am Drachenbootrennen an Fronleichnam, 16. Juni, wie auch am Hückeswagener Altstadtfest im September.

Zwanglose Treffen finden sonntäglich unter dem Motto „Sperrangelweit“ im Kolpinghaus statt; ebenso soll das unterhaltsame Kneipenquiz am 19. Juni fortgesetzt werden.

Neuer Vorstand

Der neue Vorstand auf einen Blick: Katharina Klintworth (Vorsitz), Norbert Krauß (Stellvertreter), Marlies Klintworth und Heinz Pütz (Kassierer), Maria Dirschka und Silvia Breidbach (Schriftführerinnen), Christoph Steiner (Öffentlichkeitsarbeit), Tobias Bosbach (Junge Familien), Bettina Breidenbach (Generationen), Hermann Klintworth (Medien), Pfarrvikar Michael Weiler (Präses).

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