Photovoltaik

Förderschule soll eigenen Strom erzeugen

Die Erich-Kästner-Schule, Förderschule Nordkreis, soll eine Photovoltaik-Anlage bekommen.
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Die Erich-Kästner-Schule, Förderschule Nordkreis, soll eine Photovoltaik-Anlage bekommen.

Dafür sind insgesamt 125 000 Euro erforderlich, Eigenanteil der Stadt: 30 000 Euro.

Von Joachim Rüttgen

Hückeswagen. Auch die Schloss-Stadt soll grüner werden. So verwundert es kaum, dass die Förderschule Nordkreis eine Photovoltaik-Anlage – kombiniert mit einem Batteriespeicher – aufs Dach bekommen soll. Mit diesem Thema beschäftigt sich jedenfalls der Stadtrat in seiner letzten Sitzung für dieses Jahr am morgigen Freitag, 16. Dezember, ab 17 Uhr, im Gemeindezentrum Lindenberg.

Eigentlich war die Förderung schon geklärt, doch jetzt müssen doch außerplanmäßige Mittel in Höhe von 115 000 Euro bewilligt werden. Zum Hintergrund: Die Anlage kann vom Land NRW im Programm „progres-nrw Klimaschutzrichtlinie“ gefördert werden, die Förderung umfasst dabei auch die Planungskosten. Für diese Planung wurden bereits 10 000 Euro bereitgestellt, der Förderbescheid für die Planung liegt nach Angaben der Stadtverwaltung vor. Die Planung werde zu 90 Prozent gefördert.

„Leider wurde während der Planungsphase das Förderprogramm vom Land ausgesetzt. Zum 1. November wurde die Förderung wieder aufgenommen, so dass Anträge wieder gestellt werden können. Leider wurde die Förderquote von 90 auf 40 Prozent gesenkt“, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Rat. Zusätzlich könnten die Mittel aus der Billigkeitsrichtlinie für kommunalen Klimaschutz für diese Maßnahme eingesetzt werden. Für Hückeswagen sind dies 40 371,61 Euro. Für die Maßnahme sind insgesamt 125 000 Euro inklusive Planung erforderlich. Somit müssen nach Angabe der Stadt noch 115 000 Euro bereitgestellt werden. Die Fördermittel betragen voraussichtlich: 40 371,61 Euro aus der Billigkeitsrichtlinie, 9000 Euro Fördermittel Planung und 45 612 Euro für Fördermittelanlage. Somit verbleibt ein Eigenanteil von 30 000 Euro bei der Schloss-Stadt.

Das Geld wird woanders eingespart werden müssen

Laut Haushaltssatzung ist der Betrag so erheblich, dass für die Mittelbereitstellung die vorherige Zustimmung des Rates nötig ist. Denn eins ist klar: „Die außerplanmäßige Mittelbereitstellung bildet einen wirtschaftlichen Mitteleinsatz durch entsprechende künftige Einsparungen“, teilt die Stadt dem Rat mit.

Dennoch hält die Stadt das Vorhaben weiterhin für richtig und wichtig, „denn die Anlage wird den Stromverbrauch der Förderschule Nordkreis voraussichtlich zu 80 Prozent decken und hat damit positive Auswirkungen auf das Klima“, heißt es in der Vorlage für den Stadtrat.

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