Wahl

Einen Schritt näher an Miss Germany

Beim Miss-Germany-Casting in Hamburg wurde Gina Stellbrinck von einem Kamera-Team begleitet, das auch professionelle Fotos von der Kandidatin aus Hückeswagen erstellte.
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Beim Miss-Germany-Casting in Hamburg wurde Gina Stellbrinck von einem Kamera-Team begleitet, das auch professionelle Fotos von der Kandidatin aus Hückeswagen erstellte.

Die Hückeswagenerin Gina Stellbrinck hat es in die Top 40 der Wahl geschafft.

Von Heike Karsten

Hückeswagen. Die gute Nachricht kam erst vor wenigen Tagen: Die Hückeswagenerin Gina Stellbrinck hat den Sprung in die Top 40 der aktuellen Miss-Germany-Staffel 2022/23 geschafft.

Vorausgegangen war ein Casting in Hamburg, zu dem die verbliebenen 80 Frauen eingeladen waren. Von der Veranstaltung kehrte die 31-Jährige mit vielen neuen Eindrücken zurück. „Der Tag war anstrengend, aber auch super schön“, sagt sie im Nachhinein.

Die Wahl zur Miss Germany hat sich in den vergangenen Jahren verändert und ist vom Schönheits- und Talentwettbewerb zu einer Plattform für Frauen mit Zukunftsvisionen und Missionen geworden. Das neue Konzept hat auch Gina Stellbrinck dazu veranlasst, sich zu bewerben. Mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Ideen und ihrer Kreativität möchte sie an die Öffentlichkeit gehen, um andere Menschen zu ermutigen und zu inspirieren. Im Fokus steht dabei ihre eigene Geschäftsidee, aus Beton kreative Dekorationsartikel zu entwerfen und anzufertigen.

Ihr Business stellte die Hückeswagenerin nun auch in Hamburg in verschiedenen Interviews vor. Zuvor hatten die Teilnehmerinnen mehrere Stationen durchlaufen müssen. „Um 8.30 Uhr ging es los. An der ersten Station wurden Haare und Make-up gemacht“, berichtet sie von diesem ereignisreichen Tag. Es folgten Porträt-Fotos und Videoaufnahmen sowie ein Interview über den Twitch-Livestream.

Interviewpartnerin war die amtierende Miss Germany, Domitila Barros. Auch sie hatte bei der Wahl 2021/22 eine Mission und eine zukunftsweisende Geschäftsidee: Unter der Marke „Sheisfromthejungle“ verkauft sie nachhaltigen Schmuck, der in Brasilien aus „Plant Based Gold“ hergestellt wird, einer brasilianischen Pflanze.

Gina Stellbrinck, die hauptsächlich mit Beton arbeitet, wurde unter anderem gefragt, was sie benötigt, um kreativ zu werden. Für die Antwort brauchte die 31-Jährige nicht lange zu überlegen: „Meine Werkstatt, Zeit und gute Musik.“ Zwischen den einzelnen Stationen blieb noch ausreichend Gelegenheit, um die Workshops der Sponsoren zu besuchen oder mit den Mitbewerberinnen um den Titel ins Gespräch zu kommen.

„Es gab einen inspirierenden Austausch zwischen den Kandidatinnen. Darunter waren einige aus dem medizinischen Bereich, die sich für bessere Umstände in der Pflege einsetzen, oder auch Kandidatinnen aus dem Finanzbereich“, berichtet die Hückeswagenerin, die in Wermelskirchen aufgewachsen ist.

Das Ziel, Miss Germany zu werden, haben alle Frauen vor Augen. Die Siegerin erhält eine Fördersumme in Höhe von 25 000 Euro, mit der ihr möglichst einzigartiges und zukunftsweisendes Projekt prämiert wird.

Dass Gina Stellbrinck nun von 80 Bewerberinnen unter die verbliebenen 40 gekommen ist, freut sie sehr. Nach dem Casting in Hamburg konnte sie ihre Chancen nicht abschätzen. Dadurch, dass an jedem der vier Casting-Tage jeweils nur eine Kleingruppe vor Ort war, hatte sie auch nur 19 Mitstreiterinnen kennengelernt.

Für die Top 40 geht die aufregende Reise nun weiter: Am 11. und 12. November steht ein „Network Experience“ im Europa-Park in Rust an. Neben dem Austausch untereinander werden ausgewählte Mentoren mit den Kandidatinnen zukunftsweisende Konzepte für ihre ganz individuelle Präsentation einer Geschäftsidee – im Marketing-Jargon Pitch genannt – erarbeitet. Auch hier werden die Frauen von einem Foto- und Video-Team begleitet. Im Anschluss wird selektiert, wer die Chance auf die Top 20 erhält.

Teilnahme habe sich für sie jetzt schon gelohnt

Auf der Heimfahrt von Hamburg mit der Bahn hat Gina Stellbrinck die Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen. „Ich war überwältigt von der super Atmosphäre und dem inspirierenden Austausch zwischen den Kandidatinnen.“

Sollte sie jetzt rausfliegen, habe sich die Teilnahme schon allein für diesen Tag gelohnt, ist sie überzeugt.

Hintergrund

Format: Das neue Format „Network Experience“ bietet den verbliebenen 40 Kandidatinnen am 11. und 12. November die Möglichkeit, sich intensiv auszutauschen. In Workshops sollen zukunftsweisende Konzepte für die individuelle Mission der Bewerberinnen erarbeitet werden.

Mission: Der Workshop gibt der Jury einen Eindruck davon, wie die Siegerin die Fördersumme von 25.000 Euro einsetzen würde.

Idee: Gina Stellbrinck stellt ihre Arbeit mit Beton unter anderem per Instagram vor: @atelier_­florentine

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