Aktion

Ein unterhaltsames Seniorentreffen

Nach drei Jahre Unterbrechung freuten sich die Besucher übers gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
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Nach drei Jahre Unterbrechung freuten sich die Besucher übers gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Nach dreijähriger Pause hatte Hückeswagen alle Bürger ab 80 Jahren eingeladen.

Von Heike Karsten

Der Saal des Gemeindezentrums Lindenberg füllte sich am Samstagnachmittag zusehends. Knapp 150 Hückeswagener, die das 80. Lebensjahr bereits erreicht oder überschritten haben, waren der Einladung der Stadt zum Seniorenkaffee gefolgt und verbrachten gemeinsam einen unterhaltsamen Nachmittag.

„Es ist ein schönes Bild nach dreijähriger Pause“, sagte Bürgermeister Dietmar Persian mit Blick auf die gefüllten Stuhlreihen. Dieser Meinung war auch Hans Pfeiffer. Der 85-Jährige war vor neun Jahren mit seiner Frau von Remscheid nach Hückeswagen gezogen und hat hier Anschluss gefunden. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele ältere Menschen in Hückeswagen gibt“, sagte Pfeiffer.

Das Klönen in der Gemeinschaft genoss Herbert Sassenbach, der noch in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiern kann. „Es ist schön hier und ich bin von lieben, netten Leuten umgeben“, sagte der Hückeswagener. Für ihn war es der erste Besuch bei der Seniorenfeier der Stadt. „In den vergangenen Jahren war die Feier wegen Corona ausgefallen, und davor fühlte ich mich noch zu jung“, fügte er lachend hinzu. „Es braucht auch etwas Mut und man muss zu seinem Alter dazu stehen“, stellte Schwägerin Doris Breitkopf fest.

Elisabeth Müller hatte zusammen mit ihren Kollegen von der Stadtverwaltung die Feier gut organisiert, damit es den Gästen an diesem Nachmittag an nichts fehlte. Es gab Kuchen und Schnittchen von der Bäckerei von Polheim, koffeinfreien Kaffee und später auch einen „guten Tropfen“ für die Senioren. An der Garderobe und bei der Bewirtung der Gäste halfen mehrere Schüler der Real- und Hauptschule, die sich freiwillig als Helfer gemeldet hatten.

Pfarrvikar Michael Weiler von der katholischen Kirchengemeinde blickte kurz auf die ersten schweren Jahre der Pandemie zurück, aber auch auf die aktuellen Kriege und Krisen in der Welt.

„Es ich wichtig, dass wir die schönen Dinge nicht aus den Augen verlieren, sonst kommen wir aus dem Trübsal nicht mehr heraus“, betonte er. Sieben junge Schüler der Musikschule unterhielten die Gäste nach dem Kaffeetrinken am Klavier, Keyboard, Saxophon und Akkordeon mit bekannten Stücken. Sie stießen auf ein dankbares Publikum, das auch gerne mitsang.

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