Klassentreffen

Drei Realschulklassen erinnern sich an die ersten Computer

Die drei Abschlussklassen von 1982 der Realschule besuchten beim Klassentreffen ihre ehemalige Schule an der Kölner Straße
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Die drei Abschlussklassen von 1982 der Realschule besuchten beim Klassentreffen ihre ehemalige Schule an der Kölner Straße

Beim Klassentreffen des Jahrgangs von 1982 waren nicht nur ehemalige Schüler gekommen.

Von Wolfgang Weitzdörfer

40 Jahre liegt der Abschluss der Frauen und Männer zurück, die 1982 die Realschule an der Kölner Straße verlassen haben. Am Samstagnachmittag waren rund 60 Ehemalige der drei Abschlussklassen 10a, 10b und 10c vom Organisationsteam um Jochen Pier, Ursula Engelbach, Petra Linder-Seifert, Lutz Stelzer und Axel Stadie in den großen Saal des Kolpinghauses eingeladen worden.

Nicht nur die Absolventen waren gekommen auch mehrere Lehrer. Wie Gerd Glöckner, der in den Fächern Mathematik und Sport unterrichtet hatte. „Wir haben schon für 16 Uhr eingeladen, weil wir einige Mitschüler haben, die auch von weiter her gekommen sind – aus Aachen oder sogar aus Hamburg“, sagte Jochen Pier.

E-Mail-Adressen gab es damals noch nicht

Das letzte große Treffen habe zum 25-Jährigen stattgefunden. „Es gibt aber einige Gruppen, die sich auch sonst regelmäßig getroffen haben“, sagte Jochen Pier. „Es geht um den Austausch, gleich gibt es gutes Essen und natürlich auch Trinken – wir wollen klönen und uns an alte Geschichten erinnern“, sagte Jochen Pier.

Die Organisation sei dennoch nicht einfach gewesen, sagte Ursula Engelbach. „Vor allem deswegen, weil die Frauen oft ihre Namen geändert haben – und zu unserem Abschluss gab es ja noch keine E-Mail-Adressen. Aber die Liste vom 25-Jährigen gibt es natürlich noch“, ergänzte sie.

Es dauerte nicht lange, ehe die ersten Geschichten ausgetauscht wurden. Mittendrin war Lehrer Gerd Glöckner: „Ich habe eine umfangreiche Erinnerungssammlung an meine Schulzeit im Keller.“ Er sei der einzige Lehrer gewesen, den man habe duzen dürfen, erinnerte sich Pier: „Er hat uns in der 7. Klasse angeboten, dass wir ihn duzen dürften, wenn wir ihn ihm Ringen besiegen würden.“ Natürlich habe er es geschafft. „Damals waren wir ja noch jünger und fitter“, ergänzte der Mittfünfziger. Ganz anders sei da Lehrer Küppke gewesen. Vor dem hätten alle Respekt gehabt, sagte Jochen Pier. „Das war unser Musiklehrer, wenn wir da Pech hatten, hat er uns nach vorne gerufen und wir mussten vor allen Mitschülern vorsingen.“

Die Abschlussfahrt führte nach Berlin. „Das war schon etwas Besonderes, denn es war das geteilte Berlin“, erinnerte sich Axel Stadie. In jener Zeit seien mit dem damals neuen Schulleiter Dieter Schruff die ersten Computer für die Informatik AG angeschafft worden. „Wir sind mit Herrn Schruff in eine Garage gefahren und haben dort Apple-Computer gekauft. Für uns alle war das etwas ganz Neues – wir haben uns in diese neue Materie erst einmal einfinden müssen, mussten dieses neue Medium kennenlernen“, sagte Axel Stadie.

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