Festgottesdienst

Diese Radevormwalder wurden vor 50, 60 und 70 Jahren konfirmiert

Jubelkonfirmation in der reformierten Kirchengemeinde: Das war für viele eine bewegende und emotionale Feier.
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Jubelkonfirmation in der reformierten Kirchengemeinde: Das war für viele eine bewegende und emotionale Feier.

Reformierte Kirchengemeinde begrüßte 25 Jubilare zu einem Festgottesdienst mit anschließendem Beisammensein.

Von Joachim Rüttgen

Radevormwald. Der Tag der Jubelkonfirmation ist für viele ein großer und bewegender Moment. So auch am vergangenen Sonntag, als die reformierte Kirchengemeinde in Radevormwald Gold-, Jubel- und Gnadenkonfirmation von gleich drei Jahrgängen in der Kirche am Marktplatz und anschließend im Dietrich-Bonhoeffer-Haus feierte.

75 Frauen und Männer hatte die Gemeinde im Vorfeld ausfindig gemacht – 25 von ihnen meldeten sich letztendlich an, berichtete die Vorsitzende des Presbyteriums, Gisela Busch.

Es sei ein sehr stimmungsvolles Fest gewesen, da gleichzeitig während des Festgottesdienstes auch die neue Kirchenmusikerin Veronika Madler in ihren Dienst eingeführt wurde. Sie begeisterte die Gäste mit zwei Liedern von Händel und Vivaldi. „Schon beeindruckend, wenn eine Sopranistin mit Orgelbegleitung singt“, sagt Gisela Busch.

Dabei war auch der Pfarrer, der vor 50 Jahren konfirmiert hatte

Alle Jubelkonfirmanden, ob nun vor 50, 60 oder 70 Jahren konfirmiert, erhielten eine Urkunde mit ihrem ganz persönlichen Konfirmationsspruch. Ebenfalls mit dabei war Pfarrer i.R. Wolfgang Motte, der die Goldkonfirmanden vor 50 Jahren konfirmiert und vergangene Woche selbst seinen 90. Geburtstag gefeiert hatte.

Beim anschließenden Empfang kamen die Jubelkonfirmanden schnell ins Gespräch. Einige hatten sogar alte Bilder mitgebracht und schwelgten in Erinnerungen.

„Das war sehr abwechslungsreich, wir haben noch sehr lange zusammengesessen“, sagte Gisela Busch, die von einigen bewegenden und emotionalen Momenten berichtete.

„Beim Gottesdienst in die Kirche am Marktplatz zogen die Konfirmanden wie vor 50, 60 und 70 Jahren mit dem Pfarrer in die Kirche ein. Da hatten einige schön Tränen in den Augen, da wurden ganz viele Erinnerungen wach“, sagte Gisela Busch.

Die Vorsitzende des Presbyteriums freute sich besonders, dass sich erstmals auch zwei Konfirmanden gemeldet hatten, die vor 70 Jahren eigentlich in einer anderen Gemeinde konfirmiert worden waren, aber unbedingt an der Feier in der reformierten Kirche in Radevormwald teilnehmen wollten. „Sie sind schon länger integriert in unserer Gemeinde, aber es war auch für mich ein völlig neues Erlebnis“, berichtetet Gisela Busch.

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