Tour

Der Wanderwoche fehlen die Besucher

Thementour zu „Bäumen des Jahres“.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Eigentlich ist an diesem Freitagnachmittag perfektes Wanderwetter – trocken und nicht zu kühl. Womöglich schreckt manchen der graue Himmel ab, vielleicht ist es auch ein Symptom der diesjährigen Bergischen Wanderwoche in Hückeswagen. Denn, wie Organisatorin Heike Rösner mitteilt, sind viele der Wanderungen nicht so gut besucht wie in den Jahren zuvor. Die Hückeswagener Grünen hatten zum zweiten Mal zur Wanderung entlang der „Bäume des Jahres“ geladen, nur drei Teilnehmer begaben sich mit Wanderführerin und stellvertretender Bürgermeisterin Heike Mühlinghaus auf die Spur von Robinie, Feld-Ahorn, Winter-Linde oder Elsbeere. „Ich habe in diesem Jahr eine etwas andere Route gewählt als 2021. Wir starten an der Robinie am Parkplatz Schnabelsmühle“, sagt sie.

Seit zwölf Jahren spenden die Grünen der Schloss-Stadt den Baum des Jahres. Bei den Pflanzaktionen sind immer Kinder einer Grundschule oder eines Kindergartens mit dabei – den Auftakt markierte im Jahr 2011 die Elsbeere, die in den Wupperauen zusammen mit den Kindern der Erich-Kästner-Schule eingepflanzt worden ist. Zumindest dachte man, dass es sich um eine Elsbeere handelte.

In diesem Jahr soll nocheine Rotbuche gepflanzt werden

„Drei Jahre nach dem Einpflanzen war der erste Verdacht gewiss – es ist keine Elsbeere, sondern eine Eberesche, die dort eingepflanzt wurde. 2015 wurde eine echte Elsbeere dann mit dem Feld-Ahorn in den Wupperauen eingepflanzt“ – diese Anekdote rankt sich seit einigen Jahren um die Baumpflanzaktion. Und zu jedem der acht Bäume, zu denen die kleine Wandergruppe auf ihrer rund zweistündigen Tour geht, gibt es interessante Details zu erzählen.

Auch in diesem Jahr wird es einen „Baum des Jahres“ der Grünen geben. „Dieses Jahr ist die Rotbuche der Baum des Jahres – und sie wird, voraussichtlich am 19. November, im Rahmen des Pflanzfestes im Jubiläumswald am Erlensterz eingepflanzt“, sagt Mühlinghaus. Dann stehen dort zwei „Bäume des Jahres“ – die Stechpalme und die Rotbuche.

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