Das Hallenspielfest erlebt einen Neustart

Die Sporthalle Hermannstraße wurde in drei Spielfelder geteilt, auf denen Völkerball gespielt wurde.
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Die Sporthalle Hermannstraße wurde in drei Spielfelder geteilt, auf denen Völkerball gespielt wurde.

In der Sekundarschule Radevormwald konnten sich die Klassen sportlich messen.

Von Cristina Segovia-Buendía

Radevormwald. Nach einem anstrengenden Schuljahr einfach mal sämtliche Anspannungen zu lösen und abfallen zu lassen, das fällt nicht allen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen leicht. Die Sekundarschule Radevormwald bietet durch das beliebte Hallenspielfest Unterstützung dabei: Es ist ein bunter Bewegungstag, einen Tag vor der Zeugnisvergabe, bei denen sich die Klassen untereinander beim Völkerball und Brennball messen.

Und das tut nicht nur Körper und Geist gut, weiß Schulleiterin Sandra Pahl. Das stärkt auch den Zusammenhalt: Nicht zufällig wurden daher für das Hallenspielfest zwei Teamspiele ausgewählt. Für gewöhnlich duellieren sich die Teams in der einen Halle beim Völkerball, in der anderen Sportstätte derweil beim Brennball.

In den vergangenen Jahren musste das Hallenfest der Sekundarschule aber coronabedingt ausfallen - und in diesem Jahr hätte beinahe der plötzliche Wintereinbruch mit den ergiebigen Schneefällen am Donnerstagmorgen die Bemühungen von Sportfachschaft, Schülern und Lehrern einen bewegungsreichen Tag zu ermöglichen, zunichtegemacht. Denn das Verkehrschaos in Radevormwald durch die starken Schneefälle machte es sowohl einigen Lehrern als auch Schülern teilweise unmöglich, am Donnerstag die Sporthallen an der Hermannstraße zu erreichen.

Ausfallen musste das Hallenspielfest deshalb allerdings nicht. Statt in zwei Hallen reichte aber nun für die anwesenden Schüler eine Halle aus. Gespielt wurde also in Halle 1, aufgeteilt in drei Spielfeldern, Völkerball.

Trotz der reduzierten Anzahl an Schülern herrschte eine großartige Turnierstimmung. Die Frage, ob die Freude der Schüler über die Rückkehr des Hallenspielfestes groß gewesen sei, konnte die Schulleiterin zunächst nur mit einem Schmunzeln beantworten. „Für die meisten ist das Fest eine Premiere. Die Fünftklässler, die erst seit vergangenen Sommer frisch an der Schule sind, können es nicht kennen“, erklärte sie.

Und die Sechs- und Siebtklässler hätten durch die Corona-Restriktionen in den vergangenen zwei Jahren keine Gelegenheit dazu gehabt. „Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Achtklässler das Hallenspielfest kennen.“

Als junge Schule sollte das Fest eine Tradition werden, die sich aufgrund der Ereignisse jetzt eigentlich wieder vor einem Neubeginn befindet.

Für die Siegergab es Urkunden

Am Ende des Tages konnten alle, die dabei gewesen waren, zufrieden sein. Für die Sieger gab es Urkunden und letztendlich, so verrät Sandra Pahl, seien es auch nicht wenige Schüler gewesen, die trotz des Schneechaos in die Sporthalle gekommen sind.

Und: „Vermutlich haben es heute mehr Schüler in die Schule geschafft, als wenn an so einem Tag nur Unterricht gewesen wäre“, fügt Sandra Pahl mit einem Augenzwinkern hinzu.

Termine: Die Sekundarschule weist auf ihrer Webseite auf die Anmeldetermine für das kommende Schuljahr hin. Diese sind von Montag, 6. bis Mittwoch, 8. Februar, jeweils von 14 bis 18.30 Uhr im Gebäude Hermannstraße 21. Mehr Infos zu den Unterlagen unter sekundarschule-radevormwald.de.

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