Verkehr

CDU zweifelt an einer schnellen Lösung

Nach dem tödlichen Unfall eines Rollerfahrers in Westenbrücke begann die Diskussion um einen Kreisverkehr an dieser Stelle.
+
Nach dem tödlichen Unfall eines Rollerfahrers in Westenbrücke begann die Diskussion um einen Kreisverkehr an dieser Stelle.

Ampel in Westenbrücke soll für mehr Sicherheit sorgen.

Von Joachim Rüttgen

Hückeswagen. Es ist schon jedes Mal ein mulmiges Gefühl, wenn man an der Einmündung der Kreisstraße 5 auf die Bundesstraße 237 in Westenbrücke abbiegen will, denn gerade für die Linksabbieger Richtung Hückeswagen ist es schwierig, den fließenden Verkehr korrekt zu beurteilen. So sind die Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Wipperfürth unterwegs sind und aus der Kurve kommen, erst sehr spät zu erkennen. Und so kommt es eben an dieser Stelle auch öfters zu Unfällen.

Das rief die Hückeswagener FDP auf den Plan, die einen Brief an den Landesbetrieb Straßen NRW schrieb. Darin fordern die Ortsvorsitzende Nelli Lechner und Fraktionschef Jörg von Polheim, dass bis zum Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle eine Ampel aufgestellt wird – und das kurzfristig.

Bei der Hückeswagener CDU löst dieser Vorschlag Skepsis aus ob einer möglichen schnellen Umsetzung. „Auch dieser Vorschlag ist nicht neu und wurde auch von der CDU schon mehrmals angebracht. Wir hatten damals sogar vorgeschlagen, die alte Baustellenampelanlage aus Radevormwald zu installieren, als diese durch die Fertigstellung des Kreisverkehrs an der Grüne dort überflüssig wurde“, berichtet die Fraktionsgeschäftsführerin Cornelia Päper. Schon damals habe man auf Granit gebissen.

Die FDP befürchtet derweil Schlimmes: „Wenn hier nicht schnell etwas für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer passiert, werden weiter schwere Unfälle an dieser Kreuzung passieren“, glauben Lechner und von Polheim.

Unsere Redaktion erfuhr aber bereits Anfang Juli, dass sich kurzfristig an der Situation in Westenbrücke nichts ändern wird. Denn Bianca Höfinghoff vom Landesbetrieb, die als Abteilungsleiterin Planung die Planungen für die äußere Ortsumgehung vorantreibt, berichtete auf Anfrage: „Die Errichtung einer Lichtsignalanlage muss durch die Verkehrsbehörde angeordnet werden. Der Landesbetrieb wird den Vorschlag zur Errichtung einer Lichtsignalanlage mit den ständigen Mitgliedern der Unfallkommission besprechen.“

Sie verwies außerdem darauf, dass für den Knotenpunkt zuletzt im Frühjahr 2021 eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer beschlossen wurde. Hier wolle man den Erfolg der Maßnahme zunächst prüfen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Zehn Fragen an Beate Knecht
Zehn Fragen an Beate Knecht
Zehn Fragen an Beate Knecht
Feuerwehrfest war gut besucht
Feuerwehrfest war gut besucht
Feuerwehrfest war gut besucht
Erst Max Giesinger, dann Kasalla in Wipperfürth
Erst Max Giesinger, dann Kasalla in Wipperfürth
Erst Max Giesinger, dann Kasalla in Wipperfürth
Herweger feiern unter dem Fallschirm
Herweger feiern unter dem Fallschirm
Herweger feiern unter dem Fallschirm

Kommentare