Kirche

Gemeinde begrüßt neuen Jugendreferenten aus Ecuador

Er stammt aus Ecuador und war als Missionar in Bolivien, den USA und Spanien unterwegs: Nun ist Hückeswagen die neue Heimat von Jugendreferent Carlos Chala.
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Er stammt aus Ecuador und war als Missionar in Bolivien, den USA und Spanien unterwegs: Nun ist Hückeswagen die neue Heimat von Jugendreferent Carlos Chala. F

Carlos Chala ist ein bescheidener Mann. Einer mit Werten und Idealen. Seiner Person wegen im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit zu stehen, scheint ihm am Sonntag schwer zu fallen.

Von Jennifer Preuß

Standpunkt von Anja Carolina Siebel

Die Mitglieder der evangelischen Kirche Hückeswagen, die zum Begrüßungsgottesdienst für Carlos Chala in die Pauluskirche gekommen sind, haben viele Fragen an den 47-Jährigen aus Ecuador. Sie sind gespannt, ihn kennenzulernen, war er doch schließlich als Missionar in Bolivien, Ecuador, Spanien, England und den USA unterwegs. Menschentrauben bilden sich. Mittendrin Carlos Chala, an der Hand seine kleine vierjährige Tochter Leah, die sich neugierig umschaut.

Für die Familie Chala ist in Hückeswagen alles noch ziemlich neu. Erst kürzlich ist sie von Nümbrecht nach Wipperfürth gezogen. Seit dem 1. März wirkt Carlos Chala in Hückeswagen. Dort und in Bergisch Born will er als Jugendreferent das Gemeindeleben verändern. „Das wird eine lange Prozedur“, sagt Carlos Chala. „Wir wollen eine Jugendschar und einen Teenie-Kreis aufbauen. Das sind die ersten Sachen, die wir angehen wollen.“

Sechs- bis zwölfjährige Gemeindemitglieder sollen in den Fokus gerückt werden. Die Arbeit mit Jugendlichen begleitet ihn bereits, seitdem er als 26-Jähriger seine theologische Ausbildung begann. Carlos Chala hat einen guten Draht zu Kindern und Jugendlichen. Cartoonfiguren zieren seine Krawatte, die er zum Gottesdienst trägt. „Kinder sind die Zukunft der Gemeinde“, sagt der 47-Jährige. „Die älteren Mitglieder sterben aus. Und wir haben von der Bibel den Auftrag, den Glauben weiterzugeben.“ Man könne schon sagen, dass er auch in Hückeswagen eine Mission habe, nickt er zustimmend.

Ein Ziel: Die Gemeinschaft soll gestärkt werden

Die Gemeinschaft soll gestärkt werden. Womöglich beim Basketball. Einen Ball schenkte die Gemeinde ihrem neuen Jugendleiter bereits. Der soll nicht nur ein Sinnbild sein. „Ich habe damals Basketball gespielt. Das werden wir hier mit der Jugend auch anfangen.“

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