Konzert

Bei Fragile Matt hält es keinen mehr auf den Stühlen

Umjubelt: Der Ire David Hutchinson, alias Fragile Matt, mit Andrea Zielke und Katja Winterberg.
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Umjubelt: Der Ire David Hutchinson, alias Fragile Matt, mit Andrea Zielke und Katja Winterberg.

Mitreißender Irish Folk.

Von Heike Karsten

Hückeswagen. Er kann es noch und er tat es wieder: Der Ire David Hutchinson, alias „Fragile Matt“ schaffte es auch bei seinem zehnten Auftritt in der Schloss-Stadt, die Zuschauer zu begeistern. Der gebürtige Ire und Wahl-Solinger stand am Samstagabend zusammen mit Andrea Zielke und Katja Winterberg aus Wuppertal auf der Bühne im Kultur-Haus Zach. . Mit im Gepäck die Bouzouki-Laute, eine Gitarre, Geige und Bodhran.

Viel Neues fanden regelmäßige Besucher der Irish-Folk-Gruppe zwar nicht im Programm, was aber auch gar nicht erforderlich war. Denn die bekannten Trinklieder wie „Whiskey in the Jar“ und „Fiddeldiday“ heizten die Stimmung im Publikum kräftig an. In der zweiten Konzerthälfte stand der komplette Saal, die Zuschauer stampften mit den Füßen im Takt und drehten sich um die eigene Achse. Für mehr blieb auch kaum Platz bei dem ausverkauften Konzert.

Fragile Matt ist das Bindeglied zwischen der Grünen Insel und Deutschland. „Ich mag die Musik, die sie sehr authentisch rüberbringen“, sagte Zuschauer Christian Werth. Man fühle sich beim Zuschauer wie in einer irischen Kneipe.

Auch wenn die Jahre naturgemäß nicht spurlos an den Musikern vorbeigegangen ist, so haben sie doch nichts von ihrem musikalischen Elan auf der Bühne verloren. David Hutchinson sang mit seiner so angenehm rauen Stimme, während Andrea Zielke wie ein Power-Floh die Gitarrenbegleitung und zweite Stimme übernahm. Katja Winterberg sorgte mal an der Geige für eine sanfte Untermalung der Balladen oder auch für den typisch irischen Rhythmus an der Rahmentrommel. Unterhaltsam waren auch die Ansagen zwischen den Stücken, bei denen Andrea Zielke das Stück „Dirty old town“ als Lied über Wuppertal verkaufte – „das schillernde Juwel an der A 46“. Sie erzählte von warmer Ziegenmilch mit Honig, die man sich in irischen Kneipen direkt vom Tier „zapfen“ könne und bot vier irische Ziegen im Tausch gegen zwei bergische Esel an. Neu im Repertoire war das aus Neuseeland stammende Lied „The Wellerman“, das mittlerweile wohl jeder mitsingen kann. Da verwunderte es nicht, dass das Publikum noch mehrere Zugaben forderte.

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