Bahntrasse: Ufer lobte Zusammenarbeit der Kommunen

"Der Radweg über die ehemalige Bahntrasse soll Verbindungen schaffen." Dies erklärte Bürgermeister Uwe Ufer bei der offiziellen Eröffnung der Strecke am Samstag. Natürlich ist die Bahntrasse schon seit einiger Zeit für die Bürger und Bürgerinnen zugänglich. Aufgrund der anhaltenden Problematik mit den Fledermäusen im Höhsieper Tunnel verschob sich eine offizielle Einweihung der Strecke jedoch immer wieder.

Nun ist diese Problematik endlich aus der Welt geschafft, sodass Uwe Ufer gegen 14 Uhr formal den Radweg am "Bergischen Kreisverkehr" einweihte.

An die acht Fledermäuse im Tunnel verschwendete Ufer bei seiner Rede bewusst wenige Worte. "Außer der Stadtverwaltung hat die Fledermäuse wahrscheinlich noch niemand gesehen und trotzdem kursieren schon Namen für die kleinen Säugetiere", erklärte der Bürgermeister lediglich. Stattdessen lobte er die immer stärkere Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide. Beispielsweise wären die rund 5 Millionen Euro für das Bahntrassenprojekt wohl kaum von einer Kommune alleine zu stemmen gewesen.

Gelohnt hat sich das Geld allemal. Mittlerweile sind 28 Kilometer der alten Bahntrasse in Radweg umgewandelt worden, sodass man inzwischen von Marienheide bis Bergisch Born bequem mit dem Fahrrad gelangen kann. Laut Ufer könnten so die Bürger, aber auch Touristen von weiter her die "wunder-wunderschöne Gegend" genießen.

Zum Thema "Fahrrad" an sich hatte Ufer noch ein Zitat von Adam Opel parat, mit dem er seine Rede abschloss: "Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad", beschrieb der Gründer des Opel-Konzerns das Fahrrad. Allerdings tat er das zu einer Zeit als Opel noch hauptsächlich Fahrräder baute und nicht, wie heute, Autos.

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