Fest

Awo-Kita am Dierl ist die größte der Stadt

Mit einem Sommerfest wurde der Kita-Anbau auf dem Dierl ausgiebig mit den Mädchen und Jungen gefeiert.
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Mit einem Sommerfest wurde der Kita-Anbau auf dem Dierl ausgiebig mit den Mädchen und Jungen gefeiert.

Mit einem großen Fest wurden der Umbau und die Vergrößerung des Awo-Kindergartens an der Montanusstraße zelebriert.

Von Cristina Segovia-Buendía

Hückeswagen. Elf Monate hat es gedauert, um aus dem alten Margarete-Starrmann-Familienzentrum eine moderne und große Kita zu gestalten. Der 1995 eröffnete Awo-Kindergarten an der Montanusstraße mit Kapazität für bis zu 90 Kindern wurde durch einen Anbau erweitert, so dass neuerdings bis zu 115 Kinder, aufgeteilt in sechs Gruppen, dort Platz finden. Die Kita am Dierl ist damit nicht nur die größte Kita der Schloss-Stadt, „sondern auch die größte Einrichtung im Awo- Kreisverband Rhein-Oberberg“, sagte die Kreisvorsitzende Beate Ruland. Lokalprominenz aus Vertretern der Stadt und Politik sowie Mitarbeiter, Weggefährten, einige Eltern und nicht die Geschäftsführer der beauftragten Baufirma Korthaus sowie Bauleiter Manfred Merten wohnten dem offiziellen Festakt bei, gratulierten zur Erweiterung und zeigten sich begeistert vom neuen Erscheinungsbild der Kindertageseinrichtung.

„Der Anbau dockt wunderbar ans bestehende Gebäude an. Das ist alles total harmonisch“, freute sich Einrichtungsleiter Bernd Block. Auch der Umbau des bestehenden Gebäudes sei nicht nur in einem rasanten Tempo vollzogen worden, sondern ebenfalls eine Bereicherung für Mitarbeiter und Kinder. „In vier Wochen wurden die Böden herausgerissen und erneuert, wir haben neue Möbel und einen neuen Anstrich bekommen.“ Auch die Gruppenräume wurden neu aufgeteilt, so dass nun jede Gruppe über zwei weitere Differenzierungsräume verfügt, in denen sich die Kinder bei Bedarf in kleineren Gruppen zurückziehen können. Trotz der zwei Geschosse ist die Einrichtung barrierefrei. Besonders freute Block, dass ein Großteil des weitläufigen Außengeländes trotz Erweiterung bestehen bleiben konnte. Neue Spielgeräte haben sich eingefügt, wobei auch die alten Spielgeräte nun neue Beachtung finden, sagte Block amüsiert. „Es ist toll, wie die Geräte von den Kindern angenommen und bespielt werde, selbst die, die wir schon hatten, sind jetzt optisch sichtbarer.“

Das große Schiff wurde auf den Namen Margarete getauft

Auch das große Schiff, das auf den Namen Margarete getauft wurde, sei für die Kinder ein Highlight. „Viele verlaufen sich noch in der neuen Kita, aber sie freuen sich alle über den Umbau und Ausbau“, sagte Block. Das Einzige, was noch ausstehe, seien vier neue Kinderküchen, die in den kommenden Wochen geliefert würden. Die vergangenen Monate waren für den Kita-Leiter, der bereits seit 1986 für die Awo tätig ist und schon mehrfach neue Kitas eröffnet hat, „herausfordernd, aber auch sehr schön“.

Umbau- und Erweiterungsarbeiten im laufenden Betrieb zu stemmen, seien nicht einfach gewesen, doch die beauftragte Baufirma habe es einfacher gemacht, lobte der 61-Jährige. Die Entwicklung der Einrichtung, von der Eröffnung vor 27 Jahren bis heute miterlebt und mitgestaltet zu haben, das macht Bernd Block stolz und demütig zugleich. „Ohne ein so großartiges Team wäre es aber nicht möglich gewesen“, sagt er.

Durch den Ausbau der Kita am Dierl sei nun auch eine Erweiterung des Betreuungsangebots möglich, berichtete Block. „Wir haben jetzt Kinder von null bis zur Einschulung hier.“ 25 Mitarbeiter kümmern sich um die Betreuung der bald 115 Kinder. „Wir haben aktuell nur noch wenige Plätze frei, die allerdings in den nächsten drei bis vier Wochen vergeben werden.“ Mit dem Ausbau des Familienzentrums sei der Bedarf an Kindergartenplätzen in der Schloss-Stadt jetzt gedeckt.

Am Nachmittag schließlich wurde die Erweiterung mit den Kindern und Familien der Einrichtung bei einem großen Sommerfest gefeiert. Für die jüngsten Besucher gab es jede Menge Spiel- und Bewegungsstationen.

Hintergrund

Name: Benannt wurde das Familienzentrum – wie alle anderen Kindertageseinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg auch – nach Frauen wie Margarete Starrmann aus der Arbeiterbewegung, die sich häufig unbeachtet von der Öffentlichkeit in den Kriegsjahren und danach, teilweise unter schwierigsten Umständen, für Menschen, häufig Kinder, eingesetzt haben.

Einrichtung: Auf einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück steht seit September 1995 das Margarete-Starrmann-Familienzentrum. Die Einrichtung ist 750 Quadratmeter groß, aufgeteilt in ein zweigeschossiges Gebäude.

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