Soziales Netzwerk

Awo-Kindergarten ist jetzt auch bei Instagram vertreten

Sarah Kolbin (links) und Ilona Kolbin zeigen den Instagram-Account des Awo-Kindergartens.
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Sarah Kolbin (links) und Ilona Kolbin zeigen den Instagram-Account des Awo-Kindergartens.

Zwei Mitarbeiterinnen betreuen den Kanal des Johanna-Heymann-Familienzentrums in Hückeswagen

Von Wolfgang Weitzdörfer

Hückeswagen. Der AWO-Kindergarten in Hückeswagen hat auf Instagram einen eigene Kanal. Etwas befremdlich könnte das Positionieren von Fotos, Reels (kleinen Videos) und Stories auf einem Sozialen Netzwerk im Internet ja wirken im Hinblick auf den Datenschutz vor allem bei Kindern. Das relativiert sich aber schnell, wenn Sarah und Ilona Kolbin, Erzieherinnen im Johann-Heymann-Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Blumenstraße, darüber sprechen. „Wir hatten die Idee dazu, uns mit einem Instagram-Kanal etwas mehr in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber der Kanal ist nichtöffentlich, das heißt, wir müssen Follower-Anfragen zunächst einmal bestätigen“, sagt Sarah Kolbin. Ilona Kolbin ergänzt: „Vorher können die Leute nichts sehen.“

Kinder sind auf den Fotos nicht zu erkennen

Auch dann sind die Kinder praktisch nicht zu erkennen. „Wir haben uns dafür entschieden, dass wir die Kinder nicht so zeigen werden, dass man sie erkennen kann“, betont Sarah Kolbin.

„Das ist auch alles mit den Eltern abgesprochen“, versichert Eva Krings, Referentin Öffentlichkeitsarbeit bei der AWO-Rhein-Oberberg. „Wir haben einen Datenschutzbeauftragten, mit dem das alles geklärt ist.“ Auch für die Mitarbeiter seien Handreichungen erstellt worden.

Das Wiehagener Familienzentrum ist nicht die erste und einzige Einrichtung der Awo, die auf Instagram ist. „Wir haben das vor allem im Jugendbereich schon länge“, berichtet Eva Krings.

Der Kindergarten will mit der Zeit gehen, und Instagram gehöre dazu, sagt Sarah Kolbin. „Wir wollen in Bildern zeigen, was wir in unserem Alltag machen.“ Ihre Kinder kämen teilweise aus allen Ecken der Welt, „und bei Bildern braucht man die Sprache nicht zu kennen“.

Gezeigt werden vor allem Besonderheiten im Kita-Alltag. „Demnächst ist St. Martin, da werden wir den Umzug filmen“, erzählt Ilona Kolbin. Es gebe aber auch Einblicke hinter die Kulissen. „Wir hatten kürzlich den Konzeptionstag. Da haben wir gezeigt, dass bei so einer Fortbildung nicht nur Kaffee getrunken wird“, sagt Sarah Kolbin.

Den Instagram-Kanal gibt es seit einem Monat. „Trotzdem haben wir schon 66 Follower“, sagt Sarah Kolbin. Gepostet wird, sobald sich etwas Besonderes ereignet hat. „Wir haben hier keinen Plan oder ein Konzept. Die Kolleginnen sagen Bescheid, wenn sie etwas Besonderes planen – wir haben ein Handy, mit dem gefilmt oder fotografiert wird.“

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