Beförderung per Taxi

Auswärtige Schüler kosten Stadt viel Geld

Die Realschule genießt einen guten Ruf. Auch deshalb kommen mehr Schüler von auswärts und besuchen die Schule.

Rat beschließt Mehrausgabe von 10 000 Euro.

Viel Geld kostet es die Stadt, Kinder und Jugendliche aus den Außenortschaften und auch aus Nachbarstädten täglich mit dem Bus oder sogar mit Taxis zu den Hückeswagener Schulen und nach dem Unterricht wieder zurück nach Hause zu fahren. 560 000 Euro stehen für die Schülerbeförderung im Haushaltsplan der Stadt – aber das reicht nicht. Benötigt werden noch 10 000 Euro mehr als eingeplant.

Warum das so ist, wollte Horst Fink (SPD) von der Verwaltung wissen. Antwort: Die Zahl der Schüler, die aus Nachbarstädten zum Unterricht an Hückeswagener Schulen gefahren werden, hat deutlich zugenommen. Das gilt für die Städtische Realschule, die unter anderem in Wermelskirchen einen guten Ruf genießt, vor allem aber für die Erich-Kästner-Schule (EKS). Hintergrund: Im Sommer 2016 war die Alice-Salomon-Schule in der Wipperfürther Neye-Siedlung geschlossen worden, weil sie zu klein war. Viele der früher dort unterrichteten Kinder wechselten an die EKS, also die Förderschule Nordkreis. Einige Schüler müssen mit Taxis befördert werden. Das ist besonders teuer. bn

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