Ferienprogramm

Auch Anfänger haben großen Spaß auf dem Wasser

Auch Marlon hatte Spaß beim Ferienspaß auf der Bever – trotz wackeligem Brett.
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Auch Marlon hatte Spaß beim Ferienspaß auf der Bever – trotz wackeligem Brett.

Auf der Bever-Talsperre probierten sich 16 Kinder und Jugendliche im Stand-up-Paddling.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Radevormwald/Hückeswagen. Für eine Abkühlung an der Bever-Talsperre hatten sich 16 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren entschieden, die beim Ferienspaß-Programm mitgemacht hatten. „Wir sind heute morgen in zwei Kleinbussen losgefahren, um auf der Talsperre das Stand-up-Paddling auszuprobieren“, sagt Betreuer Leon Gabriel Forster.

Es braucht nur eine kleine Einführungsrunde mit den Betreibern der Kaiao-SUP-Schule, und schon zieht es die Nachwuchs-Paddler auf die Bretter und die Talsperre. „Einige der Kinder und Jugendlichen haben das Stand-up-Paddling schon ausprobiert und kennen sich ganz gut damit aus. Aber auch die anderen hatten es schnell raus“, sagt Forster. Die einzige Voraussetzung sei demnach auch gewesen, dass die Teilnehmenden schwimmen können. „Und sie sollten mindestens neun Jahre alt sein, weil es ja schon raus aufs freie Wasser und recht weit vom Ufer entfernt geht – das wäre mit kleinen Kindern nicht machbar gewesen“, sagt der Jugendamtsmitarbeiter.

Und auch wenn das Ziel beim Stand-up-Paddling ja ist, auf dem Brett stehen zu bleiben, ist es durchaus verlockend, auch mal für einen Augenblick das Gleichgewicht zu verlieren und dem kühlen Nass einen erfrischenden Besuch abzustatten. „Das Wasser ist richtig angenehm warm“, sagt auch Forster, der selbst am Ufer die Stellung hält, während sein Kollege Thomas Thoene mit den Kindern und Jugendlichen von dort aus nur als kleiner Punkt auf dem Board zu erkennen ist.

„Um 13 Uhr treffen wir uns wieder hier am Ufer – dann können alle noch nach Herzenslust schwimmen und plantschen“, sagt Forster. Für den frühen Nachmittag ist dann die Rückfahrt angesetzt.

Bei einigen werden nur die Füße nass

Der 13-jährige Marlon ist noch nie auf einem der Bretter gestanden, die wie etwas zu dick geratene Surfbretter aussehen. „Das ist ganz schön wackelig. Manchmal verliert man das Gleichgewicht – und manchmal sorgt man auch dafür, dass das passiert“, sagt er und lacht. Er kennt die Bever-Talsperre von regelmäßigen Besuchen mit seiner Mutter. Er macht gerade eine kleine Paddel-Pause und fragt Betreuer Forster, ob er denn auch ein bisschen schwimmen könne. „Das wollten wir eigentlich nachher machen“, sagt der. Fügt dann aber grinsend hinzu: „Also, was du auf deinem Board machst, weiß ich ja auch nicht…“ Auch die beiden Schwestern Nina und Julia sind kurz ans Ufer gepaddelt, um etwas zu trinken. Beide sind noch trocken, abgesehen von den Füßen. „Wir sind tatsächlich noch nicht reingefallen, auch wenn wir beide noch nie auf so einem SUP-Board gestanden sind“, sagt die elfjährige Nina. „Ich bin aber schon fast einmal reingefallen“, ergänzt ihre neunjährige Schwester.

Beide Mädchen betonen, dass es beim Stand-up-Paddling nicht nur um den Spaß am Paddeln geht. „Wir haben gelernt, dass man auf seine Mitpaddler gucken muss“, sagt Nina ernst. Julia sagt: „Wenn jemand Stopp ruft, dann muss man aufhören, mit dem, was man da gerade macht, und sich umsehen, ob jemand Hilfe braucht. Das üben wir auch auf dem Wasser.“ Immer wieder würde auch durchgezählt, ob alle Teilnehmenden noch da seien. Für die beiden Schwestern wird es indes nicht das letzte Mal auf einem SUP-Board gewesen sein. „Unser Opa hat sich kürzlich eines gekauft – da werden wir künftig sicherlich auch immer wieder mal auf der Bever unterwegs sein“, sagt Nina. Und dann geht es auch schon wieder raus aufs Brett.

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