Arcus-Azubis bauen eine Freitreppe in Kapelle

Es entsteht ein Sozial- und Lernraum.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Hückeswagen. Gar nicht mehr besinnlich geht es derzeit in der Kapelle am ehemaligen Marienhospital zu. Anfang 2022 hat das Berufskolleg das eigentliche Erweiterungs- und Umbauprojekt wegen der explodierenden Bau- und Materialkosten auf Eis legen müssen. „Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben“, hatte Schulleiter Gunnar Mühlenstädt den Projektstatus seinerzeit beschrieben.

Da nun aber dennoch der Platz nicht mehr ausgereicht hat, ist man einen neuen Weg gegangen – indem die Kapelle zu einem Arbeits- und Sozialbereich umgebaut wird. Der große Raum – dazu gibt es noch einen Wirtschaftsraum und eine Toilette – soll nicht „auf links“ gedreht werden. Das Raumkonzept des Berufskollegs sieht große Räume mit Unterteilungen in verschiedene Bereiche vor. Hier kommt Firma Arcus ins Spiel. Der Treppenbauer mit Sitz im Gewerbegebiet Winterhagen-Scheideweg ist nicht nur Partner der privaten Berufsschule. Geschäftsleiter Hans-Peter Dörpinghaus gehört auch zu den Gründungsmitgliedern des Berufskollegs. Eine enge Verbindung ist also gegeben.

Auf die großen Stufen wird man sich bequem setzen können

Zwei Azubis, Larissa Gürgens und Kieran Boßhammer, unterstützen mit ihrer Ausbilderin Silke Lemmen den Umbau. Konkret bauen die beiden eine Art Freitreppe im hinteren Bereich der Kapelle.

„Wir haben im Berufskolleg die Wünsche und Ideen erfragt, wie sie aussehen soll“, sagt Kieran Boßhammer, der im zweiten Lehrjahr seiner Ausbildung als Tischler ist. „Im Betrieb haben wir dann die Planung gemacht und das Holz zugesägt“, ergänzt Larissa Gürgens, die noch im ersten Jahr der Ausbildung ist. Jetzt bauen die beiden die mehrstufige Freitreppe mit den großen Stufen, auf denen man sich gemütlich hinsetzen kann, ein.

„Die Freitreppe ist ein wichtiger Bestandteil für das Raumkonzept“, sagt Mühlenstädt. Das mit OSB-Platten und einem Holzgerüst erstellte, mehrstufige Podest wird noch mit Teppich ausgelegt, damit die Schüler sich dort hinsetzen können, um etwa in Freistunden zu lesen oder anderweitig zu entspannen. Die Elektrik in der Kapelle ist verlegt, ebenso der Boden. Jetzt fehlen noch die Einrichtung und einige Schönheitsarbeiten, etwa das Streichen der Wände. „Wir planen, die Kapelle nach den Sommerferien in Betrieb zu nehmen“, kündigt Mühlenstädt an.

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