Aktion

Adventskalender soll 2023 fortgeführt werden

Nach zwei Jahren Pause war der Offene Adventskalender in diesem Jahr wieder prall gefüllt.
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Nach zwei Jahren Pause war der Offene Adventskalender in diesem Jahr wieder prall gefüllt.

Organisatorin ist mit der ersten Ausgabe seit Pandemiebeginn zufrieden – Ideen fürs kommende Jahr gesucht.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Wenn sich Irmgard Hannoschöck die Veranstaltungen des diesjährigen Offenen Adventskalenders ansieht, den sie 2015 als Mittel der Quartiersarbeit in der Schloss-Stadt ins Leben gerufen hatte, dann ist sie sehr zufrieden. Die Hückeswagenerin, die hauptberuflich bei der Diakonie-Fachstelle Sucht an der Marktstraße arbeitet, zieht nicht nur ein positives Fazit für die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr, sondern ganz grundsätzlich. „Ich habe das besonders beim Termin ‚Bläserklänge im Advent‘ im Vereinshaus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Scheideweg am 15. Dezember bemerkt“, sagt sie. Bei diesem Konzert habe sie gespürt, dass der Adventskalender in nur wenigen Jahren angekommen sei. „Das ist genau das, was wir beabsichtigt haben, als es 2015 losging: Menschen zusammenzubringen und Gemeinschaftserlebnisse zu schaffen“, sagt Irmgard Hannoschöck.

Besucher krank: So mancher Termin war schlecht besucht

Sie habe auch in diesem Jahr versucht, zu möglichst vielen Veranstaltungen zu gehen. „Natürlich schaffe ich das nicht immer, aber ich war doch bei einigen mit dabei“, sagt die Hückeswagenerin. Ein Höhepunkt für sie sei dabei die Lesung von Bürgermeister Dietmar Persian zur Musik der Folk-Gruppe No 4. Mill Street gewesen. „Viele Leute freuen sich jedes Jahr darauf – entsprechend gut besucht ist sie auch immer“, sagt Irmgard Hannoschöck. Für sie sei der Reiz die Kombination der Musik und der „wunderbaren Art“, wie der Bürgermeister seine Texte vorlese.

Bei zwei Veranstaltungen sei es sehr praktisch geworden – auch das sei eine Tradition beim Adventskalender: „Die Mischung aus Aktivsein und Zuhören oder Zusehen“, sagt sie. So seien sehr schöne Weihnachtskarten bei der Veranstaltung von ihr selbst, Nicole Elsenbach und Wiebke Windhangen erstellt worden. „Auch wenn Nicole Elsenbach leider krank wurde, so dass wir nur zu zweit waren“, sagt Irmgard Hannoschöck. Die Origami-Bastelei mit Joachim Kutzner sei auch wieder sehr schön gewesen. „Er versteht es, das komplexe Origami-Falten auch Anfängern sehr gut zu vermitteln“, sagt sie.

Zur Adventsfeier bei „Ballonmeister“ Frank Jeschke habe leider die Krankheitswelle zugeschlagen. „Etwa die Hälfte der angemeldeten Teilnehmer konnte nicht kommen“, sagt Irmgard Hannoschöck. Und dennoch – der Abend mit Feuerzangenbowle, Weihnachtsbier und einem kleinen Ballon-Engel-Crashkursus habe unglaublich viel Spaß gemacht. „Die Engelfiguren, die wir gebastelt haben, haben alle höchst individuell ausgesehen – und haben ihre Besitzer bestimmt noch einige Tage im Advent erfreut.“ Die Autorenlesung von Anne Schmitz aus Wipperfürth und Andreas Wöhl aus Lindlar sei zwar nicht ganz so gut besucht gewesen, allerdings hätten die beiden es geschafft, die Anwesenden durch ihre humorvolle und lebendige Art des Vortragens, gut zu unterhalten. „Abgesehen davon waren die Geschichten auch einmal etwas ganz anderes – so haben beide aus den beschaulichen und eher harmlosen Weihnachtstagen wirklich grausige und spannende Geschichten gemacht, die sie in ihrem Buch gesammelt haben“, sagt Irmgard Hannoschöck.

Witterungsbedingt leider ausfallen musste die letzte Veranstaltung am Tag vor dem Heiligen Abend. „Eigentlich wollte Heike Mühlinghaus von den Grünen wieder ihre Wanderung ‚Von der Robinie bis zum Wildapfel‘ – also den Bäumen des Jahres, die in Hückeswagen gepflanzt sind – anbieten“, sagt Irmgard Hannoschöck. Aber das Wetter sei so ungemütlich und garstig gewesen.

Aber unabhängig davon bleibe ein positives Fazit. „Gerade nach der coronabedingten Zeit des Rückzugs, in der auch der Offene Adventskalender nicht stattfinden konnte, haben die Veranstaltungen Gelegenheiten geschaffen, wieder zusammenkommen zu können“, sagt Irmgard Hannoschöck. Dazu sei auch gar nicht immer ein besonders großer Rahmen nötig. „Aber es ist eben auch schön zu erleben und zu erfahren, dass es auch so möglich ist“, sagt Irmgard Hannoschöck.

Fortsetzung folgt

Der Offene Adventskalender wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. Davon geht Organisatorin Irmgard Hannoschöck jedenfalls aus. „Ja, ich glaube schon, dass er auch 2023 wieder im Advent stattfinden wird. Aber seien wir ehrlich, er ist doch auch nicht mehr wegzudenken“, sagt sie. Wer schon jetzt Ideen fürs nächste Jahr hat, kann sie gerne an Irmgard Hannoschöck weitergeben: Tel. (0 21 92) 9 36 13 40.

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