Sportplatz

855 000 Euro für die Kabinen-Sanierung

So soll einmal das Kabinengebäude am Sportplatz nach der Erweiterung und Sanierung aussehen.
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So soll einmal das Kabinengebäude am Sportplatz nach der Erweiterung und Sanierung aussehen.

Land fördert Um- und Anbau am Sportplatz Schnabelsmühle – Arbeiten ab Frühjahr

Von Stephan Büllesbach

Hückeswagen. Gut 50 Millionen Euro geben das Land NRW und der Bund für den Investitionspakt „Sportstätten 2022“ aus, 66 Projekte sollen landesweit gefördert werden – darunter ist auch der Anbau und die Modernisierung des Umkleidegebäudes am Sportplatz Schnabelsmühle und der angrenzenden Außenanlagen. Das teilt die Pressestelle der Staatskanzlei NRW mit. Eine Einschränkung gibt es allerdings: „Die Förderung erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Verwaltungsvereinbarung 2022 zwischen den Ländern und dem Bund.“ Die Landesförderung wäre 105 000 Euro höher als der Betrag, den der damalige CDU-Landtagsabgeordnete Peter Biesenbach aus Hückeswagen Ende vorigen Jahres genannt hatte.

Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre war das Kabinengebäude oberhalb des Sportplatzes errichtet worden. Doch die gut vier Jahrzehnte seit dem Neubau haben sich inzwischen bemerkbar gemacht. Auch weil der einzige Sportplatz in Hückeswagen von noch mehr Vereinen und Institutionen genutzt wird, weswegen die Kabinen täglich an den Nachmittagen und Abenden genutzt werden. Fest steht: Das sogenannte Sportlerheim muss nicht nur energetisch saniert, sondern auch erweitert werden. Die Stadt hatte sich um Fördermittel aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten des Bundes beworben. Jetzt scheint es so, als sollte die Zusage nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Ministerin betont: „Unsere Städte und Gemeinden machen sich fit: Sportanlagen werden modernisiert, barrierefrei ausgestaltet, energetisch saniert und vieles mehr.“ Seit 2020 unterstützen das Land und der Bund mit dem Investitionspakt gezielt die Modernisierung der Sportinfrastruktur. „Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar, und das heimische Handwerk wird gestärkt“, sagt Scharrenbach.

Die Hückeswagener Politik und Verwaltung hatten sich zuletzt zu Jahresbeginn mit dem Umkleidegebäude beschäftigt. „Damals waren wir angesichts der Ankündigungen davon ausgegangen, dass spätestens im Frühjahr ein Bewilligungsbescheid kommt“, sagt Bürgermeister Dietmar Persian. „Wir freuen uns aber sehr, dass entsprechend der damaligen Ankündigungen jetzt mitgeteilt wurde, dass unsere Maßnahme auf der Förderliste steht.“ Dann sollte einem Bewilligungsbescheid in den nächsten zwei Monaten nichts mehr im Weg stehen. Die angekündigte Förderung entspreche 90 Prozent der zu Jahresbeginn geschätzten Kosten. „Wir müssten also knapp 100.000 Euro selbst dazu tun“, sagt der Bürgermeister.

Auch wenn noch ein gewisses Risiko besteht, dass im Bewilligungsbescheid nicht alles berücksichtigt wird, will die Verwaltung jetzt die weiteren Schritte einleiten, also insbesondere die Ausführungsplanung ausschreiben. „Das durften wir bisher nicht“, betont Persian. Da die Baugenehmigung schon lange da ist, gehe er davon aus, „dass wir im Frühjahr tatsächlich mit der Erweiterung und Sanierung starten können“.

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