In der neuen Heimat ankommen

28 Flüchtlinge kommen zum Kennenlernen auf Ukrainisch

Der Nachmittag mit Geflüchteten aus der Ukraine im Gemeindezentrum Lindenberg kam gut an.
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Der Nachmittag mit Geflüchteten aus der Ukraine im Gemeindezentrum Lindenberg kam gut an.

Evangelische Kirchengemeinde und CVJM hatten eingeladen.

Hückeswagen. Gut 120 Menschen aus der Ukraine haben in der Schloss-Stadt Unterschlupf gefunden vor dem Krieg in ihrer Heimat. 28 von ihnen nahmen am Sonntag die Einladung der Evangelische Kirchengemeinde und des CVJM zum Kennenlernen an und trafen sich mit etwa 25 Einheimischen im Gemeindezentrum Lindenberg.

„Sie verlebten einige entspannte Stunden, die sie gewiss nicht ihr Leid und ihre Schrecken vergessen ließen, ihnen jedoch vermittelten, dass in Hückeswagen Menschen leben, die ihnen beistehen wollen und Anteil an ihrem Schicksal nehmen“, berichtet Birgt Engels vom Presbyterium.

Telefonnummern und Adressen wurden ausgetauscht

Die Gemeinde hatte zwar für eine Übersetzerin gesorgt, doch meistens gelang die Verständigung mittels bergischem Erfindungsreichtum und Beharrlichkeit sowie dem Übersetzungsprogramm von Google. Schließlich wurden sogar Telefonnummern und Adressen ausgetauscht, konkrete Hilfen erfragt und angeboten.

„Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gibt, den Opfern dieses Krieges ein wenig Erleichterung anzubieten, kann dieser Nachmittag dabei als ein kleines Mosaiksteinchen angesehen werden“, betont Birgit Engels. Wer im Gespräch erfahren habe, dass die über 80-jährige Mutter allein zurückgeblieben sei, dass man es so eben noch aus Buchta herausgeschafft habe, dass man nicht wisse, wo sich Mann oder Vater gerade im Kampf befinden und wer die Sorge um die eigene und die Zukunft der Kinder gespürt habe, „musste am Abend selbst erst einmal seine Gedanken und Empfindungen ordnen“. Dennoch sei es wichtig, da zu beginnen, wo einem die Not „vor die Füße fällt“. büba

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