Kunst

Zeyneb Ismail ist in Burscheid angekommen

Markus Lichterkus (v. l., Integrationszentrum RBK), Sophia Tiemann (Leiterin Amt für Bildung und Integration), die Zweitplatzierte Zeyneb Ismail, Manuel Rodrigues Machado, Sieger Ruben Baresi und Nurhan Dogruer-Rütten (Leiterin Kommunales Integrationszentrum RBK) bei der Preisverleihung in Bergisch Gladbach.
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Markus Lichterkus (v. l., Integrationszentrum RBK), Sophia Tiemann (Leiterin Amt für Bildung und Integration), die Zweitplatzierte Zeyneb Ismail, Manuel Rodrigues Machado, Sieger Ruben Baresi und Nurhan Dogruer-Rütten (Leiterin Kommunales Integrationszentrum RBK) bei der Preisverleihung in Bergisch Gladbach.

Rheinisch-Bergischer Kreis zeichnet Fotoarbeiten von Menschen mit Fluchterfahrung aus.

Von unserer Redaktion

Burscheid. Das typisch bergische Haus, stilecht mit Schieferfassade, dazu wunderbar ins Spiel von Sonnenlicht und Schatten gesetzt, steht in Burscheid – und machte auf Zeyneb Ismail mächtig Eindruck. Sie erlebte das Restaurant in ihrem Wohnort Burscheid als Ort, an dem sie Teil der Gemeinschaft wurde, obwohl sie zunächst gar nicht verstand, worüber sich die Menschen unterhielten. Das Haus ist für sie ein Symbol dafür.

Das zweitplatzierte Foto aus Burscheid.

Sie fotografierte es, setzte es in Szene und wurde dafür nun ebenso mit einem Preis bedacht wie zwei weitere Fotografen: Eindrucksvolle Bilder mit vielfältigen und berührenden Geschichten reichten die Teilnehmer des Fotowettbewerbs „An(ge)kommen – Der Rheinisch-Bergische Kreis – mit meinem Blick“ ein, der vom Kommunalen Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises ausgerichtet wurde. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb speziell für Menschen mit Fluchterfahrung und Einwanderungsgeschichte.

Neben Ismail, die mit ihrem Bild das Ankommen in den Mittelpunkt rückte und auf dem zweiten Platz landete, wurde auch Ruben Baresi für seine „Friedensbotschaft“ prämiert. Sein Foto zeigt eine zarte Pflanze auf einem Zaunpfosten mit Stacheldraht. Es bringt zum Ausdruck, dass er in seiner Heimat Syrien wie in einem Gefängnis lebte und daher in ein neues Leben aufgebrochen ist. In Deutschland arbeitet er als freier Journalist und hat damit wieder die Tätigkeit aufgenommen, die er zuvor schon in seinem Herkunftsland ausübte.

Die Burscheiderin Ismail fotografiert mit Leidenschaft, was ihr Mut, Kraft, Zuversicht und Hoffnung für ihr Leben gibt. Die junge Syrerin möchte gerne ein Studium aufnehmen, um ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Die Auswahl der Bilder nahm eine Jury vor, der Dr. Ottavia Bollen (Integrationsrat Stadt Bergisch Gladbach), Manuel Rodrigues Machado (Integrationsrat Burscheid) und der Lokaljournalist Guido Wagner angehörten. Die Sieger zeichnete Nurhan Dogruer-Rütten, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, aus und überreichte den talentierten Fotografinnen und Fotografen Preise für ihre Werke.

Die Bilder können online oder im Integrationszentrum auf dem Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach angeschaut werden.

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