Tradition

Wunschbaum steht wieder im Rathaus

Bürgermeister Dirk Runge, Annika Wiertz von Adient und Koordinatorin Edelgard Reininghaus bestücken den Weihnachtsbaum mit ersten Wünschen.
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Bürgermeister Dirk Runge, Annika Wiertz von Adient und Koordinatorin Edelgard Reininghaus bestücken den Weihnachtsbaum mit ersten Wünschen.

Burscheider können Kindern und Senioren eine Freude machen.

Von Tanja Alandt

Nur zwei Stunden nachdem die ersten Wünsche aufgehangen wurden, war der erste schon erfüllt. Eine Dame kam eigentlich nur wegen eines Termins ins Burscheider Rathaus, sah den Kinderwunsch am Weihnachtsbaum baumeln und erfüllte ihn daraufhin spontan. Mit dem schön verpackten Geschenk in einer Tüte, kam sie wieder zurück ins Rathaus und übergab es Katharina Woelki, die zur Vertretung in der Zentrale saß. „Letztes Jahr musste aufgrund von Corona noch geklingelt werden, um sich einen Wunsch vom Baum zu holen“, erzählte sie.

Bürgermeister Dirk Runge freute sich, die langjährige Tradition des Weihnachtswunschbaumes fortzusetzen. Zum 16. Mal wurde nun im Foyer des Rathauses der Baum aufgestellt und mit Wünschen von Kindern und Senioren geschmückt. Die Idee hatte damals der verstorbene Bürgermeister Stefan Caplan. Von Anfang an koordiniert Edelgard Reininghaus das Projekt. Mit im Boot ist ebenfalls Adient mit einem virtuellen Weihnachtswunschbaum für die Mitarbeitenden des Unternehmens. Die Wünsche werden im System eingetippt und können von den Mitarbeitern „digital gepflückt“ werden. Mit der Post versenden sie dann die Geschenke. Im Zuge der Pandemie entstand diese virtuelle Idee, berichtete Annika Wiertz von Adient und bezeichnete es als ein Herzensprojekt.

Geschenke müssen bis zum 12. Dezember abgegeben werden

Von wem die Wünsche kommen und wer sie erfüllt, bleibt weitestgehend anonym. Nur die Organisatoren wie die Burscheider Kirchen, der Tafel, der Ortsgruppe des Kinderschutzbundes oder das Frauen-Zimmer, haben einen Namen auf ihrer Liste, um die Geschenke richtig aushändigen zu können. Anfangs war es nur für die Kinder gedacht, berichtete Reininghaus.

Bereits seit dem zweiten Weihnachtswunschbaum wurden jedoch Wünsche von Senioren einbezogen. „Es macht schon sehr nachdenklich, wenn man sieht, was es für Wünsche sind“, so Reininghaus und zählte Lebensmittelgutscheine, Katzenfutter, Gummibärchen, Tankgutscheine oder Kochgeschirr auf.

Oft werde sie beim Einkaufen darauf angesprochen und habe für den Fall ein paar Karten dabei, die sie im Laden für Abnehmerinnen und Abnehmer dort lassen kann. Manche Wünsche können jedoch leider nicht so einfach erfüllt werden, wie „Gesundheit“ oder „Frieden auf der ganzen Welt“. Dass solche Wünsche von Kindern und Jugendlichen kamen, berührte den Bürgermeister. Bis zum 12. Dezember sollte das Geschenk – meist unter 20 Euro – verpackt und namenlos an der Zentrale des Rathauses abgegeben werden.

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