Arbeiter-Samariter-Bund

Umzug: „Wir fühlen uns alle wohl hier in diesem Haus“

Geschäftsstellenleiterin und Pflegedienstleiterin Beate Frank hinter ihrem Schreibtisch.
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Geschäftsstellenleiterin und Pflegedienstleiterin Beate Frank hinter ihrem Schreibtisch.

Umzug nach 27 Jahren: Burscheider Arbeiter-Samariter-Bund ist nun an der Hauptstraße 66 zuhause.

Von Susanne Koch

Burscheid. Aus dem einen Fenster blickt die Geschäftsstellenleitung Beate Frank auf die Mittelstraße, aus dem anderen auf die sich emporwindende Hauptstraße. Der Arbeiter-Samariter-Bund ist jetzt nach 27 Jahren in ein denkmalgeschütztes, kernsaniertes und renoviertes Schieferhaus an die Hauptstraße 66 gezogen. „Wir fühlen uns alle wohl hier“, sagt die Pflegedienstleitung. „Beispielsweise wurde diese Türe aus dem Dielenboden vom Speicher gebaut. Die alten Holzbalken sind stehengeblieben oder beispielsweise in eine Vitrine umgebaut worden, die Böden sind gefliest und auch die technische Ausstattung ist für unsere Zwecke hier genau richtig.“

Nach 27 Jahren bröckelte es im Haus an der Montanusstraße 8. Im Herbst stand schließlich fest, dass der Arbeiter-Samariter-Bund sich auf die Suche nach einem neuen Domizil machen wollte. „Es war schon lange nichts mehr in unserem alten Haus gemacht worden“, sagt Beate Frank. „Und ich war heilfroh, als ich hier dieses Haus gesehen habe. Ich war sofort davon überzeugt, das wird unsere neue Geschäftsstelle.“

Um die Donnerstagsgruppe auch wöchentlich anbieten zu können, sind wir jetzt weiter auf der Suche nach geeigneten Räumen.

Beate Frank, Geschäftsstellenleitung des ASB
Das neue Haus des Arbeiter-Samariter-Bundes ist an der Hauptstraße 66 zu finden.

Aufgeben musste der Arbeiter-Samariter-Bund jetzt das Haus der Begegnung. „Um allerdings die Seniorengruppen dienstags und donnerstags weiter anbieten zu können, haben wir gemeinsam mit den Seniorenberatern der Stadt Burscheid nach anderen Räumlichkeiten gesucht“, sagt Beate Frank. Die sogenannte „Dienstagsgruppe“, die von rund 15 Personen regelmäßig besucht wurde, trifft sich zukünftig wöchentlich im Gemeinschaftsraum der Seniorenresidenz der Caritas an der Altenberger Straße. Auch die „Donnerstagsgruppe“ kann sich weiterhin in der gewohnten Form regelmäßig treffen, und zwar zunächst alle zwei Wochen in den freundlich gestalteten Räumlichkeiten des Ökumenischen Hospiz in der Hauptstraße 57 (Kirchenkurve). „Um die Donnerstagsgruppe auch wöchentlich anbieten zu können, sind wir jetzt weiter auf der Suche nach geeigneten Räumen“, sagt Beate Frank.

38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der Arbeiter-Samariter-Bund in Burscheid. „16 in der Pflege und in hauswirtschaftlichen Diensten, 16 Schulbegleiter für Kinder und Jugendliche mit Handicaps an unterschiedlichen Schulen sowie drei studentische Hilfskräfte und uns Mitarbeitern in der Verwaltung“, sagt die Pflegedienstleiterin. „Mit unserem ambulanten Dienst kümmern wir uns um rund 100 Menschen in Burscheid, darunter fallen die stattfindenden Beratungsgespräche ebenso wie Pflege dreimal täglich oder einmal wöchentliches Baden.“ Die Schulbegleiter sind an den Regelschulen in der Eins-zu-Eins-Betreuung, an den Förderschulen gibt es auch Poollösungen. „Da kümmert sich eine unserer Kräfte um mehrere Kinder.“

Der Bedarf nach ambulanter Pflege sei höher, als es die Pflegedienste gleich erfüllen können. „Das hören wir auch von anderen Diensten. Es ist derzeit sehr schwer, geeignete Fachkräfte zu finden“, sagt die Pflegedienstleitung. „Wir können aber erst wieder neue zu Pflegende aufnehmen, wenn wir unser Personal erweitern würden oder wenn jemand aus der Pflege ausscheidet.“

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist gut vernetzt. „Wir sind Teil des Netzwerks, in dem alle sozialen Einrichtungen in Burscheid zusammengeschlossen sind“, sagt die Geschäftsstellenleiterin. „Derzeit treffen wir uns alle zwei bis drei Monate digital.“

Beate Frank führt die Zeitungsredakteurin noch durchs Haus. Sie sagt: „Das ist alles mit viel Liebe restauriert worden.“ Was noch fehlt: „Wir sind von außen noch nicht gut zu erkennen“, sagt sie. „Aber unsere Reklame ist schon bestellt, sie kommt in zwei Wochen.“

Hintergrund: Der ASB

  • Dienste in Burscheid: Ambulante Pflege, Hauswirtschaftshilfen, Erste-Hilfe-Ausbildung, Inklusionshilfen.
  • Weitere Dienste des Arbeiter-Samariter-Bundes: Hausnotruf (wird aus Leverkusen gesteuert), Rettungsdienste, Betreuungsverein und vieles mehr.
  • Adresse: Arbeiter-Samariter-Bund, Hauptstraße 66, 51 399 Burscheid
  • E-Mail: info@ asb-bergisch-land.de
  • Telefon: (0 21 74) 60 177
  • Ansprechpartnerin: Beate Frank, Geschäftsstellen- und Pflegedienstleiterin.
  • E-Mail: b.frank@asb-bergisch-land.de
  • Telefon: (0 21 74) 60 177
  • Rettungswache: Geschäftsstelle Bergisch Gladbach, Paffrather Straße 102-116, 51 465 Bergisch Gladbach
  • Ansprechpartner: Sven Niederau, Leiter ASB-Rettungsdienst Rhein-Berg.

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