SPD will Kulturschaffende und Öffentlichen Nahverkehr stärken

SPD-Kreisfraktionschef Gerhard Zorn (rechts) war Anfang 2020 zu Gast bei der Burscheider SPD. Archivfoto: SPD Burscheid
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SPD-Kreisfraktionschef Gerhard Zorn (rechts) war Anfang 2020 zu Gast bei der Burscheider SPD. Archivfoto: SPD Burscheid

Anträge an den Kreisausschuss gestellt

Von Nadja Lehmann

Wie Klaus Nierhoff, Sprecher der Burscheider SPD, mitteilt, will die Kreis-SPD mit zwei Anträgen zum nächsten Kreisausschuss das Kulturangebot und den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) unterstützen. Die SPD möchte, dass das Kulturprogramm bis 2022 so gestaltet wird, dass davon noch stärker als bislang Künstler aus dem Kreis profitieren. „Hierzu sollen weitere 10 000 Euro überplanmäßig zur Verfügung gestellt werden“, schreibt Nierhoff. „Künstler leiden unter der aktuellen Situation. Der Kreis kann durch den neuen Schwerpunkt der kreiseigenen Kulturpolitik einen kleinen Beitrag zur Unterstützung leisten“, heißt es im Antrag.

Außerdem will die SPD-Kreistagsfraktion eine mögliche Anpassung des ÖPNV überprüfen lassen – dann, wenn die Schulen nach der Sommerpause den Präsenzbetrieb deutlich ausweiten sollten. Damit reagiere die SPD auf die Aussagen des Landes, dass nach den Sommerferien eine deutliche Steigerung des Präsenzbetriebes in den Schulen zu erwarten ist. „Dies würde zu einem sehr deutlichen Anstieg der Nutzerzahl im ÖPNV führen“, so die SPD. Das Ziel: ein Sitzplatz für jeden.

„Eine Situation wie vor Corona, dass in einzelnen Bussen Sitz- und Stehplätze voll ausgelastet waren bzw. die vorgesehene Auslastung überschritten wurde, sollte vermieden werden. Auch wenn die Schülerinnen und Schüler eine Maske tragen“, betont Gerhard Zorn, Fraktionschef der SPD im Kreistag. Ziel des Antrages solle daher sein, mit den Verkehrsunternehmen zu prüfen, auf welchen Linien oder Linienabschnitten die Sitzplätze im Bus voraussichtlich nicht reichen. Dort sollten zusätzliche Busse eingesetzt oder andere Lösungen gefunden werden, fordert die Kreis-SPD. Ihr Vorschlag: So könnten beispielsweise auf besonders hoch belasteten Teilabschnitten bereits voll besetzte Busse zunächst ohne Halt durchfahren, um dann den Teilabschnitt noch einmal abzufahren.

Abstand soll bereits auf der Fahrt berücksichtigt werden

„Ziel muss es sein, dass nicht erst auf dem Schulhof und in der Schule, sondern schon auf der Fahrt dorthin auf Abstände geachtet wird. Hierzu sollten möglichst nicht mehr Personen mit dem Bus fahren, als Sitzplätze vorhanden sind“, fasst Zorn zusammen.

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