Starkregen macht Baumaßnahmen notwendig

Baustellen prägen den Westen der Stadt

Die Kreisstraße 2 hat es an einigen Stellen hart getroffen. In Höhe Dohm ist nach dem Starkregenereignis die Böschung weggesackt.
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Die Kreisstraße 2 hat es an einigen Stellen hart getroffen. In Höhe Dohm ist nach dem Starkregenereignis die Böschung weggesackt.
  • VonNadja Lehmann
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Im Stadtentwicklungsausschuss gab Fachbereichsleiter Marc Baack einen Überblick.

Burscheid. Gegen Ende der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses setzte Fachbereichsleiter Marc Baack unter dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Fragen“ zum Rundumschlag an – und informierte die Ausschussmitglieder nicht nur über die Baustelle auf der Bürgermeister-Schmidt-Straße und deren baldiges Ende (wir berichteten), sondern auch über prägnante Baustellen vor allem im Westen von Burscheid. Sie hängen in der Mehrzahl mit dem Starkregenereignis vom Juli zusammen. Ein Überblick.

Baumaßnahme 1: Die Uferbefestigung im Bereich Wersbach/Burscheid-Unterwietsche an der K 6 ist weggebrochen. Der Bereich der K 6 (K 9/L 294) ist derzeitig voll gesperrt. Anfang September erfolgt im Bereich der abgängigen Uferbefestigung gegenüberliegend eine Verbreiterung der Fahrbahn um rund einen Meter. „Dann ist dieser Bereich nach Freigabe auf jeden Fall halbseitig auf Sicht wieder befahrbar“, hob Baack hervor. Der Wegfall der Vollsperrung zur K 9 erfolgt aber erst mit Beginn der Durchführung von Baumaßnahme 2.

Baumaßnahme 2: Instandsetzung Brückenoberbau Wersbachbrücke Unterwietsche: Der gesamte bitumierte Oberbau wird auf der Brücke und angrenzend aufgenommen, der Schotterunterbau anschließend verdichtet. Wenn erforderlich, sind noch Brückenabdichtungen notwendig. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung, die Anlieger Richtung Unterwietsche können zur K 9 abfahren und die Anlieger in Eichen zur L 294. Die Arbeiten werden im September bis Mitte des Monats durchgeführt.

Baumaßnahme 3: Auch an der Kreisstraße 2 ist die Böschung auf Höhe Lämgesmühle und Dohm abgerutscht. Der Bereich der K 2 ist voll gesperrt. In Abstimmung mit dem Baugrundgutachter kann der dortige Böschungsabrutsch so wieder instand gesetzt werden, dass die dortige Schadensstelle halbseitig mit verminderter Geschwindigkeit (30 Stundenkilometer) ampelgeregelt passiert werden kann. Die Arbeiten sollen Anfang September ausgeführt werden. Danach wird dann die Vollsperrung zurückgebaut, und die K 2 kann im Bereich von Paffenlöh bis Neuenhaus wieder befahren werden (gilt dann auch für die Umleitung der Baumaßnahme 4).

Baumaßnahme 4: Dabei handelt es sich um die Radweginstandsetzung im Vollausbau auf der K 9 von der Einmündung K 6 bis L 294. Sie ist wegen der damit verbundenen Förderung nicht aufschiebbar.

Nach der Fertigstellung von Baumaßnahme 2 und der Öffnung der K 2 durch Baumaßnahme 3 kann der Teilbereich an der K 9 auf einer Baulänge von 700 Metern gerichtet werden. Dabei wird es eine Einbahnstraßenregelung geben, in der die Fahrtrichtung nach Grünscheid freigegeben ist. „So ist gewährleistet, dass die Feuerwache im Bedarfsfall über die L 294 nach oben und über die K 9 nach unten anfahren kann“, so Baack. Der Verkehr von Grünscheid kommend wird durch Hinweisschilder bereits über K 2 - L 359 - L 294 umgeleitet. Verkehrsteilnehmer, die vom richtigen Weg abgekommen sind, können im Bedarfsfall über die K 6 (Unterwietsche/Eichen) abgeleitet werden. Aufgrund des Vollausbaues im Bereich der K 9 und den geplanten Instandsetzungen des Kanals der Abwasserbetriebe Leichlingen ergibt sich an dieser Stelle eine Bauzeit von Mitte September bis Anfang November. In diesem Zeitraum muss der Bereich des Rad-/Gehweges einschließlich der Schlussdecke fertiggestellt werden.

Baumaßnahme 5: Auch hier gibt es wegen einer Förderung Zeitdruck. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme 4 wird die Einbahnstraßenregelung an der K 9 sowie an der K 6 zurückgebaut. Der noch fehlende Abschnitt an der K 9 von Einmündung K 6 bis Ortseingang Grünscheid erfolgt in drei Bauabschnitten mit einer jeweiligen Baulänge von 100 Metern. Eine halbseitige Sperrung ist notwendig; Fußgänger können die Baustelle passieren. Bei der Instandsetzung steht zunächst eine Kanalverlegung im Bereich des Rad-/Gehweges zwischen Grünscheid und Grünscheider Mühle im Vordergrund. Danach folgt die Deckeninstandsetzung des Rad-/ Gehweges – geplant ist dies von Anfang November bis Mitte Dezember.

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