Tradition

Weihnachtsmarkt darf doch bleiben

So strahlten 2021 (v.l.) Christian Hoffmann, Elke Fuchs und Dr. Johannes Schrage (Kinderschutzbund) um die Wette.
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So strahlten 2021 (v.l.) Christian Hoffmann, Elke Fuchs und Dr. Johannes Schrage (Kinderschutzbund) um die Wette.
  • VonNadja Lehmann
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„Ä Tännschen please“ startet am 3. Dezember an der B 51 an vertrauter Stelle.

Von Nadja Lehmann

Er ist gemütlich und familiär, der kleine Weihnachtsmarkt von Christian Hoffmann, der den heiteren Namen „Ä Tännschen please!“ trägt. Seine Hütten stehen idyllisch in unmittelbarer Nachbarschaft der Baumschulschonungen von Meinolf Mütherich und des Hofladens Birken. Ein Standort, der im vergangenen Jahr gefährdet war, als Mütherich neue Pläne entwickelte und für Christian Hoffmann und seinen kleinen Weihnachtsmarkt kein Platz mehr zu bleiben schien.

Hoffmann machte sich umgehend auf die Suche. „Die Stadt hat uns auch unterstützt“, berichtet er. Aber einen Treffer landete man nicht. „Wir hätten dieses Jahr nicht stattfinden können“, sagt Hoffmann. „Denn ich mache das ja nicht hauptberuflich.“ Die Hürden, ein neues Grundstück zu finden, waren zu hoch. Und Hoffmann ist es wichtig, dass seine Hütten das Jahr über stehenbleiben können und nicht abgeräumt werden müssen. „Der Aufwand wäre zu groß“, sagt er. Schließlich suchte er nochmals das Gespräch mit Mütherich. Ergebnis: „Ä Tännschen please!“ darf 2022 nochmal bleiben. Und Mütherich-Bäume gibt es an den drei Wochenenden natürlich auch.

Hoffmann hatte auch überlegt, wieder aufs heimische Territorium zurückzukehren. Denn so hatte der selbstständige Grafiker ursprünglich angefangen, als „Ä Tännschen please!“ lediglich den eigenen Firmenkunden eine Freude bereiten sollte. Damals hatte der Weihnachtsmarkt auf Hoffmanns Privatgelände gestanden, wo auch sein Büro „Stil - Form - Art“ untergebracht ist. „Natürlich wären da die Wege kürzer“, sagt er. „Aber wir haben dort ein Parkplatz-Problem.“

Christian Hoffmann ist erleichtert

Wer Hoffmann erlebt, weiß, dass ihm „Ä Tännchen please!“ liebste Spielwiese und Herzensangelegenheit ist. Um so erleichterter ist er nun, dass er sich von seinem Projekt nicht verabschieden muss, sondern dass es weitergeht. „Weil wir lange nicht wussten, ob es weitergeht, konnten wir niemand einladen“, sagt er. Trotz aller Kurzfristigkeit sind aber bewährte Vereine wieder mit im Boot: wie der Rotary-Club und der Kinderschutzbund. Dieser setzte im vergangenen Jahr mit seiner Tombola ein Ausrufezeichen – konnte aber zunächst wegen der planerischen Ungewissheit keine Sieg-Preise sammeln. „Da ist die Montanus-Apotheke eingesprungen und hat uns einen Warenwert von 500 Euro spendiert“, freut sich Hoffmann.

„Ä Tännschen please!“ startet am 3. und 4. Dezember und ist am 10. und 11. sowie am 17. und 18. Dezember zur Stelle. Samstags wird ab 16 Uhr, sonntags ab 13 Uhr geöffnet. Das Ende ist traditionell offen.

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