Prävention

Verkehrswacht postiert sich wieder an der Balkantrasse

Bernd Schäfer, Geschäftsführer der Verkehrswacht, ist an der Trasse bereits ein guter Bekannter.
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Bernd Schäfer, Geschäftsführer der Verkehrswacht, ist an der Trasse bereits ein guter Bekannter.
  • VonNadja Lehmann
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Prävention gegen Unfälle mit Rädern – Aktion am 6. und 13. Juli in Höhe Montanusstraße.

Von Stephan Singer
und Nadja Lehmann

53 schwer- und 210 leichtverletzte Fahrradfahrer musste die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis im vergangenen Jahr registrieren. Das immer beliebter werdende Radeln, das nicht zuletzt durch E-Bikes und Pedelecs einen stetigen Aufschwung erlebt, ist ein Grund dafür. Darauf reagieren die Polizei Wuppertal und die rheinisch-bergische Kreispolizeibehörde mit einer gemeinsamen Präventionsaktion unter dem Motto „Gemeinsam auf der Trasse! Aber sicher!“. Eine Veranstaltung mit Tradition.

Die Beamten haben sich dafür vier Termine in den Sommerferien ausgeguckt – die Auftaktveranstaltung findet am heutigen Donnerstag, 30. Juni, zwischen 9 und 15 Uhr in Bergisch-Born am Dreiwegeeck statt. Aber auch Burscheid ist dabei. Wie jedes Jahr.

Unter dem Motto „Gemeinsam auf der Trasse – aber sicher“ werben die Verkehrssicherheitsberater der hiesigen Kreispolizei im Rahmen einer gemeinsamen Kampagne mit der Verkehrswacht am Mittwoch, 6. Juli, von 11 bis 17 Uhr und am Mittwoch, 13. Juli, von 9 bis 15 Uhr auch in Burscheid für ein gutes Miteinander. Sie informieren rund um die Themen sicheres Fahrradfahren, gesetzliche Regelungen, ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Die fachkundigen Berater positionieren sich direkt an der Radtrasse in Höhe des städtischen Parkplatzes Montanusstraße, um mit Trassennutzern ins Gespräch zu kommen. „Besonderes Thema beim diesjährigen Aktionstag ist die Verkehrssicherheit, insbesondere das Tragen eines Schutzhelmes mit richtiger Helmeinstellung und gut sichtbare Kleidung“, teilt Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss mit.

Neben den Verkehrswachtenist auch die Polizei dabei

Während der Termine geht es auch um gesetzliche Regelungen, gegenseitige Rücksicht sowie die Sicherheit des Drahtesels. Neben den Fachleuten der Polizei sind die jeweiligen Verkehrswachten beteiligt. Die Mitarbeiter der Verkehrswacht Rhein-Berg werden eine Fahrradwerkstatt einrichten, bei der Fahrräder zum Diebstahlschutz codiert werden können.

Die Präventionsaktion solle auf die Gefahren rund um den Fahrradverkehr aufmerksam machen und die die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, kündigt die Polizei an. Denn: „Immer mehr Menschen steigen seit mehreren Jahren auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel um. Die Gründe hierzu liegen im steigenden Angebot von attraktiven Fahrradrouten, einem verbreiteten ökologischen Verständnis, steigenden Energiekosten und einer zunehmenden Beliebtheit der Fahrräder, die durch einen Elektroantrieb den Fahrer entlasten.“ So würden Pedelecs und E-Bikes nicht zuletzt bei älteren Menschen immer bekannter.

Der Panorama-Radweg „Balkantrasse“ erfreue sich seit seiner Eröffnung im April 2012 zunehmender Beliebtheit und werde von Jung und Alt gerne genutzt, bestätigt Bergfelder-Weiss. Die wichtige Verbindung zwischen Burscheid und Hilgen sowie in die Nachbarstädte Wermelskirchen, Remscheid und Leverkusen sei ein beliebtes Ausflugsziel. „Gerade in den Sommermonaten nutzen Radfahrer, Spaziergänger, Hundebesitzer, Inline-Skater und Jogger verstärkt die ehemalige Bahntrasse abseits der viel befahrenen Straßen, nicht nur zum Freizeitvergnügen, sondern auch für den Weg zur Arbeit, zur Schule und zum Kindergarten“, sagt Bergfelder-Weiss.

„Die zunehmende und vielfältige Nutzung der Balkantrasse ist eine Herausforderung, die von allen ein gegenseitiges Rücksichtnehmen fordert. Besonders wichtig ist, dass alle Nutzer des schönen Radweges ein positives Miteinander pflegen, um Konflikte zu vermeiden: Dazu gehört, dass die (Renn-)Radfahrer Rücksicht auf die Fußgänger nehmen, die Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Hunde aufsammeln, der Müll in die dafür vorgesehenen Mülleimer geworfen wird, die Fußgänger den Radfahrern genug Platz lassen.“

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