Verbraucherberatungempfiehlt Tempo

Nach Schäden durch Starkregen

Die starken Regenfälle und Überschwemmungen der vergangenen Tage durch das Tief „Bernd“ haben landesweit für schwere Gebäudeschäden gesorgt. Abgesehen von den direkten Beschädigungen ist die mögliche Schimmelbildung nach einem Wasserschaden ein zentrales Problem. Die Ver-braucherzentrale NRW hat Tipps zusammengestellt, um langfristige Folgeschäden zu reduzieren.

Schaden melden: Ein Wasserschaden muss der Versicherung „unverzüglich“ gemeldet werden. Das gilt auch für Meldungen an Vermieter. Der Schaden sollte als Foto oder Film dokumentiert werden.

Eingetretenes Wasser zügig beseitigen: Das Beheben eines Wasserschadens verlangt zum einen, die unmittelbaren Beschädigungen zu beseitigen und zum anderen, Trockenheit wiederherzustellen. Am wichtigsten sind Schnelligkeit und Gründlichkeit. Qualifizierte Sachverständige können die Größe und das Ausmaß der Feuchteschäden in Mauerwerk und betroffenen Bauteilen lokalisieren und die notwendigen Sanierungsmaßnahmen bestimmen. Wichtig dabei ist auch die Inspektion möglicher nicht sichtbarer Schäden, wie Bereiche unter dem Estrich oder an Wänden, die verkleidet sind.

Trocknen der Bauwerkschäden: Beim Trocknen eines Wasserschadens wird mit Luft und Wärme gearbeitet. Während bei Wänden und Decken meist eine Behandlung von außen ausreicht, ist der Aufwand bei durchfeuchteten oder durchnässten Böden, wie zum Beispiel bei der Estrichtrocknung, wesentlich höher.

Schimmel bildet sich sehr schnell: Kann bei einem Wasserschaden nicht schnell genug getrocknet werden, finden schon nach wenigen Tagen viele Schimmelpilze optimale Wachstumsbedingungen. Wichtig ist, jede Feuchtigkeit und Nässe zu lokalisieren und restlos zu beseitigen, um so Schimmel und weitere Bauschäden zu verhindern.

Weiterführende Infos und Links: Rat und Hilfestellung von der Verbraucherzentrale NRW erhalten Betroffene von Starkregen und Hochwasser per Mail:

service@verbraucherzentrale.nrw.

Die Verbraucherzentrale berät Hauseigentümer kostenfrei zum Schutz vor Rückstau und Überflutung unter Tel. (02 11) 3 80 93 00 oder per E-Mail an:

abwasser@ verbraucherzentrale.nrw

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