Ulrike Hanke möchte die Digitalisierung vorantreiben

Bürgermeisterkandidatin Ulrike Hanke will die Digitalisierung im Rathaus vorantreiben – wenn sie gewählt wird. Fotos: Stadt/Nadja Lehmann (Archiv)
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Bürgermeisterkandidatin Ulrike Hanke will die Digitalisierung im Rathaus vorantreiben – wenn sie gewählt wird. Fotos: Stadt/Nadja Lehmann (Archiv)

Parteilose Bürgermeisterkandidatin will das Rathaus schneller machen

Von Nadja Lehmann

Ulrike Hanke weiß, wie Verwaltungen ticken. Sie selbst leitet das Sozialamt in Troisdorf. Nun verordnet die Bürgermeisterkandidatin, die als Parteilose für das Bündnis für Burscheid (BfB) ins Rennen geht, dem Rathaus mehr Tempo. Ihr Motto: „Per PC ins Amt – Warteschlange ade!“ So stellt sich Ulrike Hanke ihre Verwaltung vor, sollten sie ins Amt der Bürgermeisterin gewählt werden.

„Seit 40 Jahren gibt es PCs, die Digitalisierung von 575 öffentlichen Leistungen muss nach dem Onlinezugangsgesetz bis Ende 2022 abgeschlossen sein, und die Bürgerinnen und Bürger standen jetzt in der Corona-Zeit vor dem Rathaus im wahrsten Sinne des Wortes im Regen“, moniert Hanke. Die stärkere Umsetzung von mehr digitaler Kommunikation und die Realisierung digitaler Antragsverfahren müssen auch in Burscheid möglich sein, findet die Bürgermeisterkandidatin: „Viele unnötige Wartezeiten könnten vermieden werden.“ Sie ist überzeugt: „Wären die verbleibenden Termine digital besser gesteuert, würde auch keine Schlange vor dem Rathaus entstehen.“ Auch wenn die Verwaltung nun wieder allmählich auf Normalbetrieb schalte, bleibe das Problem der Wartezeiten bestehen.

Die von CDU und FDP NRW angekündigte Initiative für ein Familienportal und die medienbruchfreie Verarbeitung der Anträge bis 2022 sei laut der BfB-Kandidatin längst überholt. „Seit über einem Jahr arbeite ich bereits in einer überregionalen Arbeitsgruppe mit, die die Verwaltungsleistungen digitalisiert, und wir werden bereits Ende August mit den ersten Leistungen ans Netz gehen“, sagt die Diplom-Verwaltungswirtin. „Wenn der Start in den Pilotkommunen gelungen ist, werden die Verfahren nicht nur in NRW, sondern im ganzen Bundesgebiet angeboten. Das wird also auch in Burscheid nutzbar sein, und dafür brauchen wir gute digitale Versorgung auch an der letzten Milchkanne.“

Für die laufende Woche hatte die Verwaltung für das Rathaus Normalbetrieb angekündigt. So sollen an der Höhestraße wieder Dienstleistungen in Anspruch genommen werden können, ohne vorher einen Termin vereinbaren zu müssen. Ausnahmen bilden das Bürgerbüro mit dem Servicebüro des Rheinisch-Bergischen Kreises (Kfz-Angelegenheiten) und die Bearbeitung von Wohngeldangelegenheiten.

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