Der Inzidenzwert liegt bei 189,2

Über Ausgangssperre entscheidet der Kreis

In einigen Städten wurde neben den bundesweit geltenden Corona-Regeln, die seit dem 16. Dezember gelten, auch eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr verhängt.

So auch in der bergischen Großstadt Solingen. In Burscheid entscheidet jedoch nicht die Stadt selbst. Sondern der Rheinisch-Bergische Kreis: „Ob der Kreis eine Ausgangssperre für das Kreisgebiet in Erwägung ziehen wird, hängt von der weiteren Infektionsentwicklung ab“, sagt Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss.

Das liege daran, dass die Entscheidung darüber, ob über die in der aktuellen Fassung der Coronaschutzverordnung festgelegten Regelungen hinausgehende zusätzliche Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise die derzeit viel debattierte Ausgangssperre, getroffen werden, den Kreisen und den kreisfreien Städten obliegt. Und nicht den einzelnen Kommunen. „Abhängig ist dies von der Zahl der Neuinfektionen von über 200 innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner – die 7-Tage-Inzidenz“, erklärt Renate Bergfelder-Weiss.

Aber auch wenn der Kreis quasi von oben herab bestimmt, ob es eine Ausgangssperre gibt oder nicht, stehe er mit den Bürgermeistern aller acht kreisangehörigen Städte in ständigem Austausch.

Mit Stand heute liegt der Inzidenzwert für den Rheinisch-Bergischen Kreis bei 189,2. Gestern sind alleine in Burscheid 23 neue Corona-Fälle hinzugekommen. -kab-

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