Sicherheit

Trassennutzer haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten

Dr. Karl Ulrich Voss (Mitte) rollte auf dem Einrad vorbei und kam mit Michael Wenner (l.) und Manfred Wrana ins Gespräch.
+
Dr. Karl Ulrich Voss (Mitte) rollte auf dem Einrad vorbei und kam mit Michael Wenner (l.) und Manfred Wrana ins Gespräch.
  • VonNadja Lehmann
    schließen

Eine Aktion von Polizei und Verkehrswacht auf der Trasse.

Von Nadja Lehmann

Hauptkommissar Michael Wenner von der Unfallprävention Remscheid schaut genau hin. Ein Radfahrer trägt ein graues Hemd. „Viel zu dunkel. Sieht man schon nach ein paar Metern nicht mehr.“ Die nächste hat auf den Helm verzichtet. Der dritte hat ihn zu locker befestigt. Der vierte rast vorbei, ohne nach links und rechts zu gucken. Eine Hundehalterin nähert sich. „Sehr gut“, sagt Wenner. „Sie geht auf der linken Seite, also gegenläufig und hat damit alles im Blick, was ihr entgegenkommt.“ Aber nicht allen sei bewusst, dass das die richtige und sichere Variante sei. „Werden Sie deswegen von Radfahrern schon mal angemeckert?“, fragt er die Frau. „Oh ja“, bestätigt diese.

Beamte und Verkehrswachtstehen an der Montanusstraße

Mittwochmittag auf der Trasse. Auf Höhe Montanusstraße haben sich Beamte der Polizei Remscheid, Solingen, Wuppertal und des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen mit der Verkehrswacht Remscheid und Rhein-Berg eingefunden, um für ein Miteinander aller Trassennutzer zu werben, um Sicherheitsfragen zu erörtern, um auf Rechte und Pflichten hinzuweisen. Eine alljährliche Aktion, auf die Wenner stolz ist. „Wir hatten die Idee“, verrät er. Schließlich stünde man in Remscheid am nördlichen Anfang der Trasse und habe bei ihrer Einweihung sofort vorgeschlagen, sich regelmäßig dort hinzustellen.

Ihm ist es gestern besonders wichtig, dass die Nutzer der schnellen Pedelecs nicht allein auf ihre Rechte pochen, also: Kurz klingeln und erwarten, dass dann freie Bahn herrscht. „Hier sind Mütter mit Kinderwagen, Senioren mit Rollator, Nordic-Walker unterwegs“, sagt Michael Wenner. „Sie alle sollen sich auf der Trasse wohl und sicher fühlen. Und Spaß haben.“ Dabei Rücksichtnahme zu üben, auf die anderen zu achten, auf Sicherheit und Vorsicht zu setzen und das Tempo anzupassen, trage dazu bei.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Die Max-Siebold-Halle wird 2023 umgebaut
Die Max-Siebold-Halle wird 2023 umgebaut
Die Max-Siebold-Halle wird 2023 umgebaut
Wege des Vorsitzenden und des Geschichtsvereins trennen sich
Wege des Vorsitzenden und des Geschichtsvereins trennen sich
Wege des Vorsitzenden und des Geschichtsvereins trennen sich
Beirat diskutiert über die Einrichtung von Behindertenparkplätzen
Beirat diskutiert über die Einrichtung von Behindertenparkplätzen
Beirat diskutiert über die Einrichtung von Behindertenparkplätzen
Ausgewählter Drehort: Eine Villa in Burscheid
Ausgewählter Drehort: Eine Villa in Burscheid
Ausgewählter Drehort: Eine Villa in Burscheid

Kommentare