Roman

Thriller entstand gemütlich im Strandkorb

Peter Severidt aus dem Ortsteil Kuckenberg hat unter dem Pseudonym Peter Kuckenberger einen Krimi mit Thriller-Elementen geschrieben.
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Peter Severidt aus dem Ortsteil Kuckenberg hat unter dem Pseudonym Peter Kuckenberger einen Krimi mit Thriller-Elementen geschrieben.

Peter Severidt hat unter dem Pseudonym einen spannenden Kriminalroman geschrieben.

Von Sabine Naber

Burscheid. „Die Familie Severino lebt zufrieden und glücklich in Bari, der Hauptstadt der italienischen Region Apulien. Bis an einem wunderschönen Montagmorgen mitten im Frühling das Grauen ohne Vorankündigung mit aller Macht zuschlägt und die Familie innerhalb von neun Tagen in ein kaum auszudenkendes Trauma stürzt.“

So steht es im Vorspann des spannenden Kriminalromans mit Thriller-Effekten, den der Burscheider Peter Severidt unter dem Pseudonym Peter Kuckenberger unter der Überschrift „Neun Tage der Angst“ am Urlaubsort Usedom geschrieben hat, während um ihn herum gut gelaunte Urlauber und fröhliche Kinder Spaß am Sonnenbaden, Sandburgenbauen und dem Planschen in der Ostsee hatten.

„Ich kann im Urlaub nicht einfach nur in der Sonne liegen. Deshalb hatte ich, als ich im Strandkorb saß, plötzlich Lust, ein Buch zu schreiben“, erzählt der Autor. Und als er erst einmal so ganz entspannt angefangen hatte, da habe es ihm großen Spaß gemacht.

Ein paar Dinge wollte er sich von der Seele schreiben

Vor ein paar Jahren habe er selbst eine stressige Phase gehabt, einige unschöne Dinge erlebt. „Das wollte ich mir vermutlich auf diese Art von der Seele schreiben. Allerdings habe ich meinen Roman ganz fiktiv gehalten“, versichert Severidt.

Er ist Informatiker, betreut acht Kommunen in Bezug auf IT-Sicherheit. Da wundert es nicht, dass er für jeden dieser neun Tage eine Tabelle anfertigte. „Es muss ja eine Logik dahinter stecken. Und als ich den großen Rahmen fertig hatte, da konnte ich mich beim Schreiben daran entlang hangeln und nachher gezielt vorangehen.“ Als der Urlaub zu Ende war, kam auf dem Weg zur Arbeit im Zug das Tablett zum Einsatz.

Die Leser auf eine falsche Fährte zu locken, das hat mich gereizt.

Peter Severidt, Autor

Ein Jahr hat Severidt an seinem Erstlingswerk gearbeitet. Und einen Krimi geschrieben, in dem der Spannungsbogen schon gleich im ersten Kapitel „Montag, erster Tag“ zum Weiterlesen einlädt. Davon konnte er auch Teile seiner Nachbarschaft im Burscheider Ortsteil Kuckenberg überzeugen. Viele Nachbarn hatte er an einem warmen Sommerabend zur ersten Lesung in seinen Garten eingeladen. Eine gelungene Präsentation seines Buches, wie der Autor anmerkt.

Alle hätten sich einen Stuhl mitgebracht und anschließend habe es neben einem positiven Feedback noch schöne Gespräche gegeben. „Ich habe an diesem Abend angefangen zu lesen, die italienische Familie vorgestellt, zu der die 18-jährige Tochter Nicola, Studentin in Bari, gehört. Und erzählt, wie sorglos das Unternehmerehepaar Ulla und Pietro, dass Kunden innerhalb und außerhalb des Landes beliefert, gelebt hat, bevor am besagten Montag das Grauen begann.“

Kunden springen grundlos ab, Pietro bekommt in seinem Stamm-Einkaufsladen von einer verstört wirkenden Inhaberin, die ihm ein Bild von zwei Männern zeigt, eine merkwürdige Essenseinladung überreicht. Dann wird ein Zöllner getötet, Ware im Hafen versenkt. Pietro versucht, es alleine aufzuklären, aber schließlich gibt es mit Hilfe der Polizei eine ganz andere Auflösung, als es zunächst scheint.

Liebesgeschichte wird liebevoll beschrieben

„Die Leser auf eine falsche Fährte zu locken, das hat mich gereizt. Aber ich habe auch die Liebesgeschichte zwischen Ulla und Pietro liebevoll beschrieben und auch die Rechtsmedizinerin spielt eine wichtige Rolle. Der Kommissar und sein Gehilfe, das ist so ein ähnliches Team wie Schenk und Ballauf im Kölner Tatort. Ein Krimi, der aber nicht nur düster ist“, verrät der Autor, der im Vorfeld schon viel über die Stadt Bari gelesen hat.

Peter Severidt hat sich vorgenommen, als Autor weiter aktiv zu bleiben. Gerade schreibt er an seinem zweiten Buch, das in Köln spielt. Auch Lesungen stehen weiterhin auf seinem Programm. Zur Kultur-Scheune in Dierath hat er bereits Kontakte geknüpft, auch im Badehaus oder in der Stadtbücherei würde er sein Buch gerne vorstellen.

Buch

„Neun Tage der Angst“, Kriminalroman von Peter Kuckenberger, erschienen 2018. ISBN 978-1-7315-1228-4, Seiten: 559, Taschenbuch: Printausgabe 14,99 Euro, auch als E-Book zu bekommen.

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